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Russen locken AUA mit 300 Mio. Euro Kaufpreis

Anders als die deutsche Lufthansa, die nur einen symbolischen Preis für die Austrian Airlines zahlen will und zudem einen Schuldennachlass in Höhe von 500 Mio. Euro fordert, ist die russische AUA-Interessentin S7 bereit, Geld auf den Tisch zu legen.

Das “WirtschaftsBlatt” berichtet von einer Summe von 300 Mio. Euro. Die Finanzierung sei gesichert, hieß es seitens der russischen Fluglinie.

Bei dem mit 24. Oktober datierten Schreiben des S7-Managements unter Führung von Wladislav Filev an die ÖIAG handle es sich nicht bloß um eine Bekundung, weiter an der AUA interessiert zu sein, sondern um ein echtes Angebot, wird betont. “S7 ist bereit, für den Einstieg bei der AUA 300 Millionen Euro zu zahlen”, schreibt das WirtschaftsBlatt unter Berufung auf S7. “Allerdings wollten auch die Russen “einen Nachlass der AUA-Schulden in derselben Dimension wie die Lufthansa”.

Die AUA ist nach dem dritten Quartal 2008 noch tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Der Verlust belief sich nach neun Monaten auf 65,1 Millionen Euro. 2007 war für diesen Zeitraum ein Gewinn von 20,6 Millionen Euro ausgewiesen worden. Der Vorstand rechnet für das Gesamtjahr 2008 mit einem Jahresverlust “vor Sondereffekten” von 100 bis 125 Millionen Euro. Die Regierung hat am Montag den Verkauf der AUA bis Jahresende 2008 verschoben. Der Privatisierungsauftrag muss am Mittwoch im Ministerrat verlängert werden.

“Wir sind zuversichtlich, dass der Privatisierungsprozess positiv abgeschlossen werden kann”, schrieb der AUA-Vorstand am Mittwoch zur Zwischenbilanz. Ein Programm zur so genannten “Eigenoptimierung” wurde eingeleitet – mit Frequenzausdünnungen in der Wintersaison. Einsparvolumen: 50 Mio. Euro. Chicago wird ab dem jetzigen Winterflugplan nicht mehr angeflogen. Ebenfalls ausgesetzt sind Strecken nach Riga (Lettland) und Luxemburg. Auch die AUA-Flüge in die indische Metropole Mumbai (Bombay) werden eingestellt.

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