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Russe wegen Spionage zu 13 Jahren Straflager verurteilt

Weil er für die USA geheime Informationen über den russischen Rüstungskomplex gesammelt hat, hat ein Gericht einen Mann zu 13 Jahren Straflager verurteilt. Der Mann gab nach Angaben des Inlandsgeheimdienstes FSB vor dem Gericht in der russischen Stadt Brjansk rund 380 Kilometer südwestlich von Moskau zu, in den Jahren 2015 bis 2017 gezielt Informationen über die Ausrüstung der russischen Nordflotte für den US-Geheimdienst CIA gesammelt zu haben.

Er sei damals für die Bedienung funkelektronischer Systeme zuständig gewesen. Anfang 2019 habe er Kontakt zur CIA aufgenommen, teilte der FSB am Freitag mit. Im Juli vorigen Jahres sei er dann bei der versuchten Übergabe der als Staatsgeheimnis eingestuften Informationen festgenommen worden. Das Urteil des Gerichts in Brjansk sei am 17. November ergangen, hieß es.

(APA/dpa)

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