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Rundgang im carla Tex: Wöchentlich werden 60 Tonnen Kleidung gespendet

©VOL.AT/Rauch
Vom Kleidercontainer in die carla Shops ist es zwar ein kurzer Weg, doch dahinter steckt ein Haufen Arbeit. Wöchentlich werden aus den 400 Sammelcontainern 60 Tonnen Kleidung in das Sortierwerk carla Tex in Hohenems gebracht. VOL.AT war vor Ort und hat sich einen Eindruck verschafft, wie die gespendete Kleidung weiterverarbeitet wird. 
carla Tex in Hohenems


Sortiert werden die Kleider von den 50 Mitarbeitern des carla Tex Sortierwerks. Die Mitarbeiter sind Langzeitarbeitslose, die in diesem Projekt einen fixen oder befristeten Arbeitsplatz bekommen und dabei von SozialarbeiterInnen unterstützt werden. In zusätzlichen Kursen werden sie weiter ausgebildet, um die Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt zu ermöglichen.

Nicht alles darf in den Orangen Sack

Kleidung, welche gespendet wird, sollte einem gewissen Standard entsprechen. So sollten keine Kleidungsstücke mit Löchern im Orangen Sack landen. Denn schlussendlich ist das Ziel der gespendeten Kleidung immer einer der vier carla Shops in Vorarlberg. Damit die Kleidung heil im Sortierwerk ankommt, sollten Spender beim Schnüren der Kleiderspende darauf achten, dass wirklich kein Wasser in den Orangen Sack eindringen kann.

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VOL.AT/Rauch ©VOL.AT/Rauch

In wenigen Schritten zum carla Shop

Bis die Kleidung schlussendlich in einem carla Shop zu sehen ist, wird sie verschiedene Schritte durchlaufen. Als erstes wird die Kleidung von einem der 400 Container in Vorarlberg zum carla Tex in Hohenems gebracht. Beim Besuch von VOL.AT in Hohenems, wurden gerade sieben Tonnen Kleidung angeliefert. Im Anschluss wird die Ware von den Mitarbeitern mehrmals aussortiert und in verschiedene Kategorien eingeordnet. Dann wird alles in Kisten verpackt und ist bereit, versandt zu werden.

VOL.AT/Rauch
VOL.AT/Rauch ©VOL.AT/Rauch

Was gelangt in die carla Shops?

Nicht jede Spende hat das Zeug dazu, einmal in einem der carla Shops zu landen. In die Shops gelangen nur jene Kleidungsstücke, die sowohl hinsichtlich Mode als auch Qualität den höchsten Ansprüchen genügen. Doch selbst wenn gebrauchte Kleider nicht mehr zum Anziehen verwendet werden können, finden sie als Textilrohstoffe vielfältige Einsatzbereiche. Sie werden entweder für die Autoindustrie oder für den Bau vorbereitet.

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