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Rundfahrt mit Top-Besetzung

Es fällt in diesen Tagen nicht leicht, sich zum Thema Rad auf das Sportliche zu konzentrieren. Die Veranstalter der Österreich-Rundfahrt haben es versucht: Die Rundfahrt wird vom 7. bis 13. Juni wieder als Wiesbauer-Tour rollen.

Tour-Direktor Rolf Slavik kündigte am Dienstag ein Rekord-Starterfeld in puncto Qualiät an: Zehn bis elf Sportgruppen der ersten Division kommen, schon fix ist das Antreten des Team T-Mobile und von Saeco. Wiesbauer-Direktor Karl Schmiedbauer hat sich vorerst nur für heuer an die Rundfahrt gebunden, eine Verlängerung hänge auch von der wirtschaftlichen Entwicklung ab. „Aber ich stehe der Tour positiv gegenüber“, sagte Schmiedbauer.

Der gute Ruf der Rundfahrt in der Profiszene hilft Slavik und dem für die Verpflichtung der Teams zuständigen Gerhard Schönbacher. „Wir müssen nicht als Bittsteller auftreten, heuer haben wir keine Probleme, Sportgruppen der ersten Division zu bekommen“, sagt Slavik.

Das Team T-Mobile, das in Jan Ullrich einen Sieganwärter für die Tour de France in seinen Reihen hat, kommt wenige Wochen vor deren Beginn zwar nicht mit dem deutschen Superstar, hat im zehnköpfigen Kader für die Wiesbauer-Tour aber immerhin so klingende Namen wie Ex-Giro-Sieger Paolo Savoldelli (ITA), Cadel Evans (AUS), den Gewinner der Österreich-Rundfahrt 2001, und Steffen Wesemann, der u.a. Zweiter von Paris-Roubaix 2002 war.

Im Saeco-Team soll Neoprofi Andreas Matzbacher in der heimischen Rundfahrt zu Kapitänsehren kommen. Während der zweifache Gewinner Gerrit Glomser heuer im Hinbick auf die Tour de France andere Wege beschreitet, will Matzbacher das Trikot des Herstellers von Haushaltsgeräten ganz vorne präsentieren.

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