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Rumänien: Hochwasserdrama nimmt kein Ende

In den Hochwassergebieten in Westrumänien zeichnet sich keine Entspannung ab. Zehn Tage nach Beginn des Dramas stiegen die Wasserstände laut Augenzeugenberichten vom Mittwoch örtlich weiter an.

Wiederum musste ein Dorf evakuiert werden. Besonders betroffen waren weiterhin Ortschaften im Flachland zwischen der westrumänischen Stadt Temesvar und der serbischen Grenze entlang der Flüsse Bega und Timis.

In hunderten Häusern und auf 300 Quadratkilometern Ackerfläche stand Wasser. Allein in diesem Abschnitt mussten in den vergangenen Tagen fast 4.000 Menschen in Sicherheit gebracht werden.

Ministerpräsident Calin Popescu-Tariceanu reiste in die Katastrophengebiete bei Temesvar und die im Südwesten angrenzende Bergregion Caras-Severin. Er versprach finanzielle Hilfen für die Reparatur von gebrochenen Deichen. In den Regionen Temesvar, Arad und Caras-Severin standen zuletzt mehr als 1.000 Quadratkilometer Land unter Wasser – das entspricht der doppelten Fläche des Bodensees.

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