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Rudolf-von-Ems-Preis für „Drollige Bilder“

Das Figurenspiel mit Riesenköpfen überzeugte sowohl zwei Jurymitglieder als auch das Publikum
Das Figurenspiel mit Riesenköpfen überzeugte sowohl zwei Jurymitglieder als auch das Publikum ©TF
Hohenems. Der zum fünften Mal im Rahmen des Festivals für Puppen, Pointen & Poesie vergebene Rudolf-von-Ems-Preis ging am Mittwoch vergangener Woche an „. . . und andere drollige Bilder“, ein wortloses Maskenspiel mit Livemusik.
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Und wie schon im Vorjahr gab das Publikumsvoting den Ausschlag bei der Wahl der Sieger-Produktion, nachdem die Jury zwei Aufführungen mit jeweils zwei Stimmen gleich bewertete. Bei Regisseur Augustin Jagg, künstlerischer Leiter des Theaters Kosmos, Elisabeth Wolber (Götzner Puppenbühne), der Journalistin Angelika Drnek und Vize-Bgm. Günter Linder lagen „Frau im Wolfsmagen“ des Cirque du Slay und eben „Drollige Bilder“ in der Bewertung gleichauf.

Dank des Publikums durften sich schließlich Johannes Everard und Friedericke Miller von der Hochschule für Schauspielkunst Berlin, deren Figurenspiel ohne Worte mit fünf Riesenköpfen von Konrad Hertzfeld am Kontrabass und Paula Sell am Akkordeon musikalisch begleitet wurde, über den Rudolf-von-Ems-Preis 2012 freuen.

Überreicht wurden die Skulptur und das von der Stadt Hohenems gesponserte Preisgeld in Höhe von 2.500 Euro von „Homunculus“-Präsident Günter Bucher, Kulturstadtrat Günter Linder und Bgm. Richard Amann. Das Stück über Kindheit, die Zwänge der Erwachsenenwelt und die Suche nach Identität entstand im Rahmen des Vordiploms von Johannes Everard an der Berliner „Ernst Busch“-Hochschule für Schauspielkunst.

„Ein anmutiges Spiel, perfekte Bewegungen, eindrucksvoll“, so die Jury-Begründungen. Und für den künstlerischen Leiter Pierre Schäfer, der auch die Produktionen für die „Lange Nacht der jungen Theatermacher“ aussuchte, bezog das Siegerstück seine „verblüffende Wirkung aus der bestechenden, außergewöhnlichen Darstellungsweise“ der Figuren mit den verschiedenen Riesenköpfen.

Um den Nachwuchspreis 2012 ritterten auch „Wölfe“, eine „Entdeckungsreise durch das Wölfische in Märchen, Horrorgeschichten und aktuellem Alltag, eine technisch komplizierte Othello-Version und eine erotische Wolfgeschichte des Cirque du Slay, wobei sich alle vier Produktionen durch ein hohes künstlerisches Niveau auszeichneten. Begleitet wurde der Abend von bissigen Kommentaren der „Echse“, den musikalischen Abschluss  besorgten „Kaeptn Karacho“. 

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