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Rückgang bei Privatkonkursen

In Vorarlberg liegt in der ersten Jahreshälfte sowohl die Zahl der Unternehmensinsolvenzen als auch jene der Privatkonkurse unter den Vergleichswerten des Vorjahrs.

Die Anzahl der gegen Firmen aufgenommenen Insolvenzverfahren nahm von 65 auf 56 ab, Privatkonkurse wurden 220 (2005: 244) eröffnet, teilte der Kreditschutzverband von 1870 (KSV) in Vorarlberg am Donnerstag in einer Aussendung mit.

Die Passiva der 56 Insolvenzverfahren belaufen sich auf rund 37 Mio. Euro (2005: 51 Mio. Euro), bei den Privatkonkursen werden die Verbindlichkeiten auf 23,3 (24,4) Mio. Euro geschätzt. Auch die Zahl der mangels Masse abgewiesenen Konkursanträge war rückläufig. Dieser Fall traf auf 74 (2005: 103) Unternehmen und 35 (48) Privatpersonen zu. Bis Jahresende rechnet der KSV mit 130 (162) Unternehmensinsolvenzen.

Hinsichtlich der Branchen stand im ersten Halbjahr das Gastgewerbe mit 22 Insolvenzen an erster Stelle, gefolgt von der Bauwirtschaft mit 17 Konkursen. Bei den geschätzten Passiva lag hingegen die Textilwirtschaft mit 15 Mio. Euro weit voran.

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