Rätselraten um fehlende Tageslosungen

©VMH/ Bernd Hofmeister
Feldkirch - Eine 25-jährige Angestellte eines Diskonters musste sich am Freitag wegen Veruntreuung vor dem Landesgericht Feldkirch verantworten.
Rätselraten um fehlende Tageslosungen

Ein Beweisantrag zwang das Gericht zur Vertagung. Es scheint wie verhext. Drei Tageslosungen fehlen, Schaden 30.000 Euro. An zwei Tagen hatte die 25-jährige Angestellte Dienst, am dritten Tag allerdings nicht. Dennoch fehlen alle drei Losungen. Die Kassenverantwortliche des Tages muss nach Dienstschluss die Losung in einem eigenen Geldkuvert in den Schlitz des Tresors werfen. Die Einwurfklappe wird geschlossen und das Geld rutscht nach hinten. Das habe sie genau so gemacht, verantwortet sich die Beschuldigte. Doch das Geld ist weg. Auch jenes, das ihre Kollegin nach ihrem Dienst eingeworfen hatte. Die Anklagebehörde geht davon aus, dass dieses Kuvert irgendwie verhängt sein musste und somit gestohlen werden konnte. Der Geldtransportdienst stellte beim Abholen jedenfalls fest, dass drei Kuverts fehlen. „Es gibt keinerlei Beweise, dass meine Mandantin die drei Losungen gestohlen hat“, so Verteidiger Christoph Dorner. Nun soll eine weitere Zeugin Licht ins Dunkel bringen. Der Raum ist nicht kameraüberwacht. Wie und wo das Geld hingekommen ist, bleibt nach wie vor ein Rätsel. Fakt ist, dass 30.000 Euro fehlen.

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