Rotoren knattern durchs Hochgebirge

Agusta Bell 212
Agusta Bell 212

Laut ist das Geräusch, wenn die breiten Rotorblätter des Hubschraubers des Typs Augusta Bell 212 des österreichischen Bundesheeres durch die Luft wirbeln. Doch ist man in Not, gibt es kein schöneres.

Fliegerisches Können gefordert

Das Fliegen und Landen im Hochgebirge ist eine besondere Herausforderung. Geringe Luftdichte, ständig wechselnde Winde und rasch ändernde Wetterbedingungen verlangen intensives Training. Im Zeitraum von 06.09 – 09.09. absolvieren 7 Piloten und 5 Bordtechniker der 1. leichten Transporthubschrauberstaffel aus Hörsching einen Teil ihres Hochgebirgslandekurses in Vorarlberg.

Gute Geländekenntnisse garantieren rasche Hilfe

Olt Michael Radler, Pilot: „Für uns Piloten ist es sehr wichtig, dass wir das Gelände im Ländle kennen. Je besser unsere geografischen Kenntnisse, desto rascher und sicherer ist unsere Hilfe in einem Einsatz.“

Ausgangspunkt der drei Tage dauernden Ausbildung ist die Walgaukaserne in Bludesch.

Beflogen werden Gipfel und Täler westlich, östlich und südlich von Bludenz.

Militärkommando Vorarlberg koordiniert Assistenzeinsätze des Bundesheeres

Bei Assistenzeinsätzen durch das Bundesheer ist das Militärkommando Vorarlberg zuständig. Auch für die Anforderung von  Hubschraubern. Ist die Lawinengefahr während der Wintermonate erheblich (Warnstufe 3), so wird  auf Antrag des Landes in der Walgaukaserne ein Hubschrauber des Bundesheeres ständig bereit gehalten.

Agusta Bell 212

Der Agusta Bell 212 ist ein mittlerer Transporthubschrauber, besitzt einen Zweiblatthaupt- und Heckrotor, zwei Turbinentriebwerke, ein Kufenlandegestell, ist instrumentenflugtauglich und für insgesamt 14 Personen zugelassen. Die Ausrüstung mit Seilwinde (rasch montierbar) und Außenlasthaken ermöglicht eine vielseitige Verwendbarkeit.

Verwendung

Der Hubschrauber wird für Transportflüge jeglicher Art und im besonderen für den Einsatz von luftbeweglichen Truppen verwendet.

Weitere Einsatzmöglichkeiten:

  • Absetzen von Fallschirmspringern
  • Außenlasttransporte
  • Rettungs- und Bergeflüge
  • Krankentransporte, auch mit “mobiler Intensivstation”
  • Löschflüge mit Löschwasserbehälter am Außenlasthaken
  • geophysikalische Meßflüge (Sonde)
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