Rotlicht-Geld angeblich im Kleinwalsertal gebunkert

Abgabenrückstände machen Rotlicht-Größe zu schaffen.
Abgabenrückstände machen Rotlicht-Größe zu schaffen. ©dpa
Riezlern - Auf einer Privatbank im Kleinwalsertal sind offenbar Gelder aus dem Hamburger Rotlichtmilieu gelandet. Wie der Standard schreibt, soll der König von St. Pauli, Carsten Marek, Wertpapiere im Wert von 460.000 Euro auf einem Depot der Walser Privatbank gebunkert haben.

Ein Teil des Vermögens von Marek wurde exekutiert. Berichten von “derstandard.at” zufolge wollte die deutsche Finanzverwaltung zuvor laut Bescheid Abgabenrückstände einfordern. Das Finanzamt Bregenz – in dessen Zuständigkeit die Bank fällt – veranlasste die Pfändung des Depots. Dies fiel allerdings nur auf wenig Gegenliebe: Das zu Raiffeisen zählende Institut wehrte sich.

Verwaltungsgerichtshof: Pfändung zulässig

Kontoinhaber und Eigentümer sei die Bushido Stiftung aus Liechtenstein, weshalb die Herausgabe des Vermögens nicht zulässig sei. Bushido heißt laut “derstandard.at” auch Mareks Kampfsportklub. Der Stiftungsrat von Bushido hatte auch dokumentiert, dass Marek Alleinbegünstigter sei – und Behebungen vom Depot unterschreiben müsse. Der Verwaltungsgerichtshof konstatierte in Folge, dass die Pfändung des Kontos zulässig war.

“Der Standard” berichtete zuletzt, die Bank habe eine Geldwäschemeldung gemacht und den Fall ins Rollen gebracht. Auch dazu wollte die Bank mit Hinweis auf das Bankgeheimnis nichts sagen.

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