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Rotes Kreuz übt in der Ukraine

Am kommenden Wochenende findet in der Ukraine eine internationale Katastrophenschutzübung statt. Der Zivilschutzbereich von NATO und UNO will die Zusammenarbeit in der Katastrophenhilfe verbessern.

Die rund tausend Einsatzkräfte aus 20 Ländern werden dabei laut ORF mittels einer mobilen Funkleitstelle des Vorarlberger Roten Kreuzes koordiniert.

Acht Mitarbeiter vom Vorarlberger Roten Kreuz werden zusammen mit zwei Tonnen Equipment in die Ukraine reisen. Dort wird dann eine mobile Funkleitstelle aufgebaut, bei der dieselbe Technik wie bei der Feldkircher Rettungs- und Feuerwehrleitstelle zum Einsatz kommt.

Rund 1.000 Einsatzkräfte können so in einem Radius von 50 Kilometern via Funk und Pagern koordiniert werden. Zudem stehen Satellitentelefone und ein Computernetzwerk zur Verfügung.

Bei der internationalen Übung in der Ukraine werden Störfälle in einem Chemiewerk simuliert. Dabei gibt es hunderte Verletzte, Trinkwasser und Luft werden durch chemisch-toxische Stoffe vergiftet, eine nahe gelegene Stadt muss evakuiert und mit Trinkwasser versorgt werden.

Die so genannte Support Unit des Vorarlberger Roten Kreuzes kann in wenigen Stunden aufgebaut und vollkommen autark betrieben werden. Sie kam auch beim Hochwasser im August zum Einsatz, als das Festnetz- und Mobiltelefonnetz ausgefallen war.

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