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Rotes Kreuz bekommt Zusatzausrüstung

Nach Kritik rund um die Versorgung für Herzpatienten bekommt das Rote Kreuz nun die lange geforderte Zusatzausrüstung. Geld für einen speziellen Rettungswagen und das nötige Personal steht zur Verfügung.

Landeshauptmann Herbert Sausgruber (ÖVP) hat sich laut ORF am Donnerstagabend zu einem Gespräch mit Rot Kreuz-Präsident Siegi Gasser, Landesstatthalter Hans-Peter Bischof (ÖVP), Krankenhausbetriebgesellschafts-Direktor Luis Patsch und Rot Kreuz-Chefarzt Reinhard Germann getroffen.

Ergebnis dieses Gespräch ist es, dass der seit langem geforderte Ausbau des so genannten Sekundärtransportes umgehend ausgebaut wird. Unter einem Sekundärtransport versteht man einen Verlegungstransport von einem Krankenhaus zu einem anderen, bei dem die medizinische Sicherheit des Patienten eine spezielle ärztliche Begleitung erfordert. In Vorarlberg gibt es jährlich rund 500 Sekundärtransporte.

Sekundärtransporte sind nötig, wenn Patienten in ein Krankenhaus gebracht werden sollen, das auf die Krankheit des Patienten spezialisiert ist.

Bisher wurden Sekundärtransporte in erster Linie mit einem Notarztwagen durchgeführt, das Fahrzeug hat dann im entsprechenden Einsatzgebiet gefehlt.

Mit der Anschaffung eines speziellen Sekundärtransportautos soll das nun verhindert werden.

Die Mittel für die Anschaffung eines solchen Wagens und des dazu nötigen Personals stehen ab sofort zur Verfügung. Rot Kreuz-Direktor Roland Gozzi will umgehend die notwendigen Ärztestellen ausschreiben.

Landeshauptmann Sausgruber hofft, dass die Lösung bis zum Beginn der Sommerferien umgesetzt werden kann.

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