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Romero-Preis geht 2019 an Vorarlberger Afrika-Helfer Hartmut Dünser

Dünser war rund 30 Mal persönlich in Burkina Faso.
Dünser war rund 30 Mal persönlich in Burkina Faso. ©Hartmut Dünser
Der Vorarlberger Hartmut Dünser erhält den diesjährigen Romero-Preis der Katholischen Männerbewegung (KMBÖ).

Das gab die Organisation, Trägerin der entwicklungspolitischen Aktion "Sei so frei", am Donnerstag bekannt, wie Kathpress meldete. Dünser setze sich seit 18 Jahren für benachteiligte Menschen in Burkina Faso ein.

Sein Hilfsprojekt "Tin Sedi - wir richten uns auf!" in der ländlichen Region von Diapaga betreffe die Themenbereiche Gesundheit, Bildung und Ernährung und sei richtungsgebend, so die Diözese Feldkirch auf ihrer Website. Im Fokus von Dünsers Arbeit steht die Wasserversorgung durch den Brunnenbau, die nachhaltige Landwirtschaft sowie ein Alphabetisierungsprogramm für Frauen. Auf Dünsers "außergewöhnlich hohes Engagement" seien viele Projekte zurückzuführen, die eine wesentliche Verbesserung der Lebenssituation und ein Leben in Würde von zahlreichen Menschen ermöglichten und so für viele Betroffene die Aussicht auf eine lebenswertere Zukunft sichere, so die KMBÖ.

Mit 10.000 Euro dotiert

Dünser war rund 30 Mal persönlich in Burkina Faso. Seine Tätigkeit entspreche in hohem Ausmaß den geltenden Grundsätzen der Entwicklungspolitik, die für die Katholische Männerbewegung u.a. Mitglieder der Koordinierungsstelle der Österreichischen Bischofskonferenz für Internationale Entwicklung und Mission (KOO) gelten - etwa Hilfe zur Selbsthilfe, Gleichwertigkeit von Mann und Frau, Gewaltfreiheit oder "Leben in Fülle" als Ziel der Entwicklung. Verliehen wird die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung am 22. November im Vorarlberger Landeskonservatorium in Feldkirch.

Prominente Preisträger

Der Preis erinnert an den 2018 heiliggesprochenen Märtyrerbischof und Befreiungstheologen Oscar Romero (1917-1980). Er wird seit 1980 an Personen vergeben, die sich in herausragender Weise für Entwicklungszusammenarbeit und eine gerechte Welt einsetzen. Der Romero-Preis gilt als Österreichs wichtigste Auszeichnung für herausragende Leistungen für Gerechtigkeit und Entwicklung in Afrika und Lateinamerika. Bisherige Preisträger waren u.a. Bischof Erwin Kräutler, die Menschenrechtsaktivistin Waris Dirie, der oberösterreichische Brasilien-Missionar Pater Josef Hehenberger sowie 2018 der Kleinbetriebeförderer in Peru, Francisco Jose San Martin Baldwin.

(APA)

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