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„Rollentausch“ auf Kulturbühne

Mit einer jungen Besetzung und vielen Neuzugängen überzeugte das treff.theater das Publikum.
Mit einer jungen Besetzung und vielen Neuzugängen überzeugte das treff.theater das Publikum. ©Foto: str
Die Geschichte ist einfach: die 15jährige Anne – alias Bianca Rinderer - ist schwer pubertär. Und dies in allen Facetten und gängigen Klischees. 
Impressionen der Premiere von "Freaky Friday"

Probleme in der Schule, Streit mit der kleinen Schwester, erstes Verliebtsein und vieles mehr. Und von all dem ist natürlich ihre Mutter, die Psychiaterin Tess Coleman – alias Beatrice Wendt – keineswegs begeistert. Zumal sie in den kommenden Tagen ihren neuen Herzensmann heiraten wird. Und auch das ist in Annas Augen eine eher zweifelhafte Entscheidung.

Zauberhaft

Doch wie der Zufall es so will werden die beiden Frauen über Nacht durch einen Zauber jeweils in den Körper der anderen gesteckt und wachen so am kommenden Morgen auf. Dass dies nicht einfach ist und jede sich in ihrer Rolle nicht gerade wohl fühlt, ist klar. Und so kommt es immer wieder zu komischen Szenen, die das Premierenpublikum zum lauten Lachen veranlasste. Denn wenn die 15jährige Anna den Körper ihrer Mum umstylt – und das nach ihrem modischen Geschmack, kann da ja nur etwas völlig Verrücktes dabei herauskommen. Und auch in der Schule hat Tess so einige unerwartete Probleme im Körper ihrer Tochter. Nicht allein durch die Verschworenheit der Lehrer gegen sie. Auch der so umschwärmte Jake macht plötzlich ihrer Mutter den Hof. Doch wie kann man diesen Zauber rückgängig machen?

Sehenswert

 

Eine Komödie, die sich natürlich am Schluss in absolutem Wohlgefallen auflöst. Herzerfrischend, natürlich und voll aus dem Leben gegriffen bewältigen die zwei Hauptdarstellerinnen Beatrice Wendt und Bianca Rinderer die anspruchsvollen Rollen mit Bravour. Neben dem umfangreichen Text verlangten die zu spielenden Rollen den beiden Montafoner Laienschauspielern aber auch eine komplette Wandlungsfähigkeit ab, die sie mit einer Leichtigkeit auf die Bühne brachten und so für großen Applaus am Ende der Premiere sorgten. Regisseur Dietmar Schlatter hat jedenfalls mit der Auswahl des Stücks den Zeitgeist voll getroffen und dennoch die Leichtigkeit des Stücks klug herausgearbeitet.

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