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Rollendes Automuseum

Bereits zum neunten Mal werden Teile Vorarlbergs mit Bregenzerwald und Arlberg sowie die Silvretta Hochalpenstraße zwischen Vorarlberg und Tirol von 29. Juni bis 2. Juli zum rollenden Automuseum. 

Anlass ist die seit 1998 jährlich durchgeführte „Silvretta Classic Rallye Montafon“, an der sich Teams aus 16 Ländern mit über 160 automobilen Klassikern beteiligen. Erstmals wird auch ein Abstecher ins Fürstentum Liechtenstein unternommen.

Motor-Presse Stuttgart (auto motor und sport, Motor Klassik etc.) legt als Veranstalter der Silvretta Classic besonderen Wert auf „Artenschutz“ sowie Marken- und Modell-Vielfalt. Unter den rund 160 Fahrzeugen sind zum Teil längst „ausgestorbene“ Marken vertreten. Zu sehen, zu hören und zu riechen werden beispielsweise ein Rolls-Royce Phantom I (1928) und ein Bugatti 35 Grand Prix (1926) sein. Ein Alfa Romeo Achtzylinder (1932), ein 16-Zylinder Cadillac (1930) sowie ein mächtiger Bentley Blower (1929) sind ebenso mit dabei wie Auto-Legenden wie der 7,1-Liter Mercedes-Benz SSK (1929), gleich zwei Jaguar SS 100 aus 1938 und ein rarer Volkswagen, das Hebmüller Cabriolet aus 1949.

Oldtimer-Freaks kommen mit einem 300 PS Jaguar D-Type, einem Dodge Challenger mit satten 335 PS oder einem Maserati Indy mit 270 PS ebenso auf ihre Kosten wie die Youngtimer-Fans, die sich für Autos der 70er und 80er Jahre interessieren: Audi Sport Quattro, BMW Alpina 2002 oder ein Golf GTI der ersten Stunde. Ältere Semester werden bei der Silvretta Classic an erste Ausfahrten mit einem Opel Olympia, einem NSU Prinz oder ein flottes VW Karman Ghia Cabriolet 50 Jahre zurück denken.

Die Teilnehmer müssen 17 Wertungsprüfungen, 19 Zeitkontrollen und sechs Durchfahrts-Kontrollen mit möglichst wenig Strafpunkten passieren. Die Silvretta Classic ist eine sportliche Rallye, bei der es allerdings nicht um Höchstgeschwindigkeit sondern um Präzision möglichst auf die hundertstel Sekunde genau geht. Gefahren werden die 500 Kilometer nach der StVO. Ausgetüftelt hat das Reglement der Silvretta Classic der ehemalige Porsche-Rennleiter Peter Falk.

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