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Roboter aus OÖ. brennt 4.000 individuell gestaltete CDs pro Tag

Der roboter gestaltet 4000 CDs am Tag
Der roboter gestaltet 4000 CDs am Tag ©Bilderbox
Oberösterreichische Firmen haben gemeinsam einen Roboter entwickelt, der 4.000 individuell gestaltete CDs pro Tag produziert.

Der “DiscMaker” basiert auf Linux, kostet je nach Größe zwischen 150.000 und 300.000 Euro, besticht durch sein Design und soll beispielsweise bei Messen, in Museen, aber auch in der Industrie Einsatz finden. In einer Pressekonferenz mit Wirtschaftslandesrat Viktor Sigl (V) wurde das Gerät am Freitag in Linz vorgestellt.

Der DiscMaker passt sich mit seinen 80 mal 80 Zentimeter Standfläche an klassische Serverstandplätze an. Neben CDs produziert er auch DVDs und Blu-Rays. Beispielsweise bei einer Messe kann der Besucher damit individuell eine CD zusammenstellen, auf der die Daten jener Aussteller enthalten sind, die ihn interessieren. Der Roboter verfügt über bis zu 30 Brennlaufwerke, die über ein Netzwerk angesprochen werden und daher auf Daten von dezentralen Rechnern zurückgreifen können.

Netzwerken wurde auch in der Entwicklung des “DiscMaker” großgeschrieben: “Anders hätten wir das nicht stemmen können”, erklärte Nikolaus Dürk, Geschäftsführer der Linzer X-Net Services GmbH, die das Projekt koordiniert hat. Weitere Partner sind die Hammerschmid Maschinenbau GmbH aus Bad Leonfelden, die ATV Elektronik GesmbH aus Linz, und die Steyrer Kerbl Modellbau GmbH. Das Design kommt aus dem in der Landeshauptstadt ansässigen Büro v-visions. Unterstützt wurde die Gruppe vom branchenübergreifenden Netzwerk Design & Medien, das als Schnittstelle zu den Förderquellen fungierte. In die Entwicklung des “DiscMaker” ist rund eine Mio. Euro geflossen.

Laut den Projektpartnern haben bereits drei Großkunden Interesse angemeldet. Auch im Linzer Ars Electronica Center werde möglicherweise im kommenden Jahr ein derartiger Roboter stehen. Für die Entwickler ist das eine Herausforderung: “Wir sind Klein- und Kleinstbetriebe”, so Dürk. Hammerschmid habe 35 Mitarbeiter, alle anderen nur 5 bis 10, rechnete er vor. Weil die produzierenden Unternehmen so klein sind, reiche bereits ein Auftrag pro Jahr, damit sich das Projekt rentiere.

Dürk, dessen Unternehmen sich auf auf die Umsetzung von Netzwerklösungen für KMU spezialisiert hat und dabei vor allem auf Open Source setzt, kündigte noch weitere Innovationen an. So arbeite man derzeit an einer Musik-on-demand-Plattform namens “MyLabel”. Dort sollen Musiker beliebig kleine Stückzahlen an CDs produzieren können. Ein anderes Projekt, “Back me up”, beschäftigt sich mit der Frage, wie man Daten aus der Cloud wieder zurückbringt und auf lange Zeit sicher speichert. Details wollte Dürk dazu noch nicht verraten, nur soviel: “Die CD ist noch lange nicht tot.” (APA)

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