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Risiken-Pool statt Pflicht-Polizze

Was der Staat den Österreichern gegenwärtig in Sachen Schmälerung und Zugangserschwernis zur staatlichen ASVG-Pension abverlange, sei "noch nicht das Ende der Spiralbewegung nach unten".

Umso wichtiger sei, dass immer mehr Junge immer früher auf die eigene Altersvorsorge ansparen, auch wenn „dem der Wermutstropfen anhaftet, dass dieses Geld dem Inlandskonsum fehlt“.

Das betonten der Vorstandsvorsitzende der Allianz Elementar Versicherungs-Aktiengesellschaften, Dr. Wolfram Littich, und Allianz-Landesdirektor Ing. Wolfgang Ortner. Einzige Alternative zur Eigenvorsorge im Kapitaldeckungsverfahren sei „die nach dem Prinzip Hoffnung funktionierende staatliche Pension: Zahlen genug Junge für die Älteren oder eben nicht? Wer auf Nummer sicher geht, kommt an der Alterseigenvorsorge immer weniger vorbei“, plädierten die Allianz-Chefs für privates Einzahlen in Pensionskassen oder Lebensversicherungen, je nachdem, ob der Vorsorgende die riskantere (spekulative) oder risikoärmere (konservative) Gangart bevorzugt.

Was die möglichst flächendeckende Absicherung gegen Elementarrisken wie Hochwasser angeht, spricht sich Littich gegen das Pflichtversicherungsmodell nach Schweizer Vorbild, aber für einen von sämtlichen Versicherern gespeisten Risken-Pool aus. „Gegen das Modell Schweiz, weil dieses eine Umverteilung von Nichtgefährdeten an Katastrophengeschädigte und eine Rückkehr zum staatlich reglementierten Preismarkt bedeuten würde. Für einen Risken-Pool, etwa wie jenen für Terror-Deckungen, weil er Freiwilligkeit garantieren und in einer Art Zündstufenmechanismus (Erstversicherer – Rückversicherer – Staat) funktionieren würde“, argumentierte der Generaldirektor seine Präferenz.

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