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Riedesser triumphierte erneut

Zum Abschluss der Voitsberger Radsporttage hat der Vorarlberger Patrick Riedesser am Sonntag das 137 Kilometer lange und zum Tchibo-Cup zählende Straßenrennen gewonnen.

Der Vorarlberger vom Team Hervis Apo Sport Linz setzte sich in der fünften und letzten Runde auf dem 27,4 km langen Kurs mit zwei Anstiegen mit vier anderen Fahrern aus einer 17 Mann starken Spitzengruppe ab und setzte sich im Zielsprint gegen drei Profis aus der Slowakei durch.

Riedessers Teamkollege Werner Riebenbauer gewann den Sprint der Verfolgergruppe und belegte damit Rang sechs. Der Wiener behielt damit auch die Führung in der Tchibo-Cup-Einzelwertung. Hervis Apo Sport Linz ist bisher die dominierende Mannschaft der Saison. Die Mannen aus Oberösterreich haben bisher vier der fünf Tchibo-Cup-Rennen gewonnen.

Erster Weltcupsieg für Team Gerolsteiner
Der Italiener Davide Rebellin hat am Sonntag das 39. Amstel Gold Race, das vierte Rad-Weltcup-Rennen der Saison, gewonnen. Nach 251 Kilometern von Maastricht nach Valkenburg setzte sich der Gerolsteiner-Fahrer im Sprint vor dem Niederländer Michael Boogerd, der unbedingt für einen Heimsieg sorgen wollte, durch. 17 Sekunden hinter dem Spitzenduo landete der Italiener Paolo Bettini auf Rang drei. Spitzenreiter im Weltcup bleibt der Deutsche Steffen Wesemann, Gewinner der Flandern-Rundfahrt vor 14 Tagen.

Rebellin bescherte dem Team Gerolsteiner, dem auch die Österreicher Georg Totschnig, Rene Haselbacher und Peter Wrolich angehören, den ersten Weltcup-Sieg. Die Entscheidung fiel erst auf der letzten Steigung, dem Cauberg, als Boogerd kurz vor dem Zielstrich die Kräfte verließen. Beide Fahrer hatten sich 18 Kilometer vor dem Ziel aus einer sechsköpfigen Spitzengruppe gelöst. Wrolich freute sich riesig über den Sieg des 32-Jährigen. „Es ist ein super Gefühl in so einer Mannschaft zu fahren. Wir sind alle heute geschlossen stark gefahren und haben unseren Chef Rebellin bis zum Finale gut unterstützen können”, berichtete der Kärntner, der bis zu den letzten 20 der 251 km sehr aktiv fuhr und einige Male in Fluchtgruppen vertreten war. Gemeinsam mit Fabian Wegmann sowie Markus Zberg hatte Wrolich der entscheidenden Attacke von Rebellin den Boden bereitet.

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