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Rice fordert Pakistan zur Demokratie auf

US-Außenministerin Condoleezza Rice hat den pakistanischen Präsidenten General Pervez Musharraf zu demokratischen Reformen aufgefordert. Bei einem Besuch in Pakistan würdigte sie am Donnerstag zugleich den Mut des Präsidenten im Kampf gegen den Terrorismus und dessen Beitrag zur Stabilisierung des Nachbarlands Afghanistan.

Rice wollte sich auf einer Pressekonferenz in Islamabad nicht direkt dazu äußern, ob Musharraf die Befehlsgewalt über die Streitkräfte aufgeben und sich ausschließlich der Aufgabe als Staatschef widmen sollte. Sie sagte aber, Washington halte demokratische Fortschritte für wichtig. „Wir haben über die Notwendigkeit demokratischer Reformen in Pakistan gesprochen“, sagte sie. Die USA erwarteten die für 2007 geplanten Wahlen, erklärte Rice weiter.

Musharraf hatte sich 1999 an die Macht geputscht. Entgegen einer früheren Zusage entschied er im September vergangenen Jahres, weiterhin auch Befehlshaber der Streitkräfte zu bleiben.

Rice hatte schon am Mittwoch in Islamabad mit Musharraf und Ministerpräsident Shaukat Aziz gesprochen. Anschließend begab sie sich zu einem Kurzaufenthalt nach Afghanistan. Am Donnerstag kehrte sie nach Pakistan zurück und traf sich mit ihrem pakistanischen Kollegen Khursheed Kasuri.

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