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Riad: Saudischer Al-Kaida-Chef getötet

Bei einem Schusswechsel mit mutmaßlichen Terroristen in Riad ist am Montag auch der Anführer des saudischen Ablegers des Terrornetzwerks Al Kaida, Fahd al-Juweir, getötet worden.

Dies verlautete aus dem Innenministerium in Riad am Dienstag nach der Identifizierung der Leichen von vier der fünf getöteten Männer. Am Rande des Feuergefechts waren auch zwei unbeteiligte philippinische Bauarbeiter gestorben, bestätigte das saudische Innenministerium. Polizisten eröffneten das Feuer auf ihren Kleinbus, nachdem dieser an einem Kontrollpunkt nicht angehalten hatte.

Die fünf mutmaßlichen Terroristen, die sich in einem Haus in einer Vorstadt von Riad verschanzt hatten, sollen an dem gescheiterten Anschlagversuch auf die Erdölanlage Abkaik verwickelt gewesen seien. Dies hätten ballistische Untersuchungen der Patronenhülsen vom Tatort und der im Haus gefundenen Waffen erwiesen, hieß es am Dienstag. Bei dem von Sicherheitsleuten vereitelten Anschlag waren am vergangenen Freitag beide Attentäter ums Leben gekommen, als sie sich mit ihren Autos in die Luft sprengten. Auch zwei Sicherheitsleute, die eine der weltgrößten Erdölverarbeitungsanlagen bewachten, waren dabei getötet worden.

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