Rhomberg an Gösserbrau nicht interessiert

Bregenz - Für Rhomberg Bau kommt fürs Gösserbräu nur ein Lokal als Nachfolger in Frage.
Goesser wird geschlossen
Stadt will ihr Bierlokal erhalten

Das betont Baumeister Peter Greussing, Geschäftsführer bei Rhomberg Bau, gleich zu Beginn: Das Interesse des Unternehmens an der brachliegenden Gösser-Immobilie eingangs der Bregenzer Anton-Schneider-Straße ist äußerst gering. Man habe mit der veräußernden Brau Union „noch nicht Kontakt aufgenommen“ und strebe das auch nicht an. Dabei kennt vermutlich niemand das Gebäude besser als die Spezialisten von Rhomberg. „Wir haben schließlich jahrelang dort umgebaut.“

Enorme Kosten befürchtet

Mit dieser intimen Kenntnis sieht Greussing den kolportierten Kaufpreis von bis zu 900.000 Euro „in keinem Verhältnis zu den Problemen, die man sich einhandelt“. Auch würde die Investitionssumme von 1,6 Millionen Euro kaum die Erschließung der oberen Stockwerke beinhalten. Greussing denkt dabei weniger an einen Hotelbetrieb, denn „mehr als 20 Zimmer sind da nicht herausholbar“. Er könnte sich allenfalls „Zimmer für die Beschäftigten in der Gastronomie“ vorstellen. Denn das ist für ihn klar: Ein Gastronomiebetrieb muss es wieder werden. „Bei einer Investorengruppe, die den alten Saal abreißen würde, möchte ich nicht einmal dabei sein.“ Dieser Saal hat Tradition. Allerdings sei das Gösserbräu weit davon entfernt, die sprichwörtliche Goldgrube darzustellen. Das beweise schon die Tatsache, dass der letzte Pächter pleite ging.

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