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Rhesinat-Alternative kein Thema für Rhesi

Markus Mähr verteidigt die Dammabrückung.
Markus Mähr verteidigt die Dammabrückung. ©Rhesi, VOL.AT/Lerch
An die 200 Besucher lauschten am Dienstagabend der Kritik der Bürgerinitative Rhesinat in Koblach. Streitthema bleibt dabei die Versetzung des Rheindamms. Schlussendlich bleibt das UVP-Verfahren abzuwarten.
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“Wir sind sehr zufrieden“, erklärt Norbert Bolter vom Verein “Bürgerinitiative Rhesinat” zur Informationsveranstaltung in Koblach. Über 200 Interessierte seien gekommen, mehr als erwartet. Der Verein sei betont nicht gegen das Gesamtprojekt Rhesi, sondern nur gegen die Dammabrückung und die generelle Aufweitung des Flussbettes. So spreche gegen die Auwaldinseln eine höhere Gefahr von Verklausungen, die Dammbrüche wahrscheinlicher machen. Auch die davon versprochene Ökologisierung stehe nicht im Verhältnis zur verbundenen Verlegung des Ehbachs und der Rodung von über sieben Hektar Wald im Zuge der Bauarbeiten.

Gemeinde will offene Fragen in UVP stellen

Auch Koblachs Bürgermeister Fritz Maierhofer betont, dass man in Koblach nicht gegen Rhesi an sich sei. Es gäbe aber Fragen, die aus Sicht der Koblacher noch nicht ausreichend beantwortet seien. Dies umfasse die Auswirkungen der Dammabrückungen auf das Geschiebe von Kies und Material im Rhein sowie auf Grund- und Oberflächenwasser in und rund um Koblach und Meiningen. Die Umweltverträglichkeitsprüfung müsse hier vertiefende Antworten liefern, dann werde man in Koblach eine Entscheidung zu dem Projekt treffen – entweder in der Gemeindevertretung oder durch das Koblacher Volk.

Dammabrückung für Renaturalisierung notwendig

Die Gesetzeslage sieht vor, dass bei allen Arbeiten an Fließgewässern auch eine ökologische Verbesserung stattfinden muss. Die Dammabrückung bei Koblach für die Anlegung der betreffenden Auinseln dient gerade dazu, rein aus Sicherheitsperspektive wäre es auch ohne Dammversetzung möglich. Rhesi-Projektleiter Markus Mähr betont aber im Telefoninterview mit VOL.AT, dass ohne die Dammabrückung das Projekt keine Chance auf Genehmigung hätte. Man habe viele Alternativen geprüft, die jetzige Variante habe sich als die beste gezeigt. Fragen wie jene der Geschiebe von Kies und Erde nach Rhesi werden derzeit gemeinsam mit der ETH Zürich bei den Modellversuchen in Dornbirn geprüft, ob sich die Planungen der Planer bestätigen.

Weitere Informationsveranstaltung

Die Bürgerinitiative, die von betroffenen Grundnutzungsberechtigten gegründet wurde, bevorzugt eine Lösung ähnlich jener in Chur Felsberg oder Mannheim. Diese wäre auch kostengünstiger, betont Bolter. Rhesinat plane daher nun eine weitere Informationsveranstaltung am 26. April in Meiningen und will das Gespräch mit Landeshauptmann Markus Wallner suchen. Für die Umweltverträglichkeitsprüfung kündigen sie einen Einspruch gegen das jetzige Projekt an und wollen auch weiterhin die Bevölkerung so aufklären, “dass bei der möglichen Abstimmung zum Projekt die Sicherheit und Sparsamkeit tonangebend werden.”

UVP noch in Vorbereitung

Derzeit bereiten die Planer die Umweltverträglichkeitsprüfung wie auch die Prüfung durch die eidgenössischen Behörden vor. Diese werde voraussichtlich 2021 beginnen.

Die Projektseite zu Rhesi

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