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Rheinhof–Verkauf beschlossen

Der Verkauf des Gutsbetriebes Rheinhof um 3,26 Mio. Euro wurde in der Hohenemser Stadtvertretungssitzung von 27 der 33 Mandatare gut geheißen.

Vize-Bgm. Kurt Raos begründete den Verkauf mit dem dringenden Sanierungsbedarf des Gutshofes und des Wohnhauses, der die städtischen Finanzen stark belasten würde. Außerdem ende der am 15. 11. 1988 abgeschlossene Pachtvertrag mit dem Land, und dieses beabsichtige, erhebliche Investitionen in das bäuerliche Schul- und Bildungszentrum zu tätigen. Daraus resultiere auch das Landesinteresse, die Grundstücke langfristig für den Schulbetrieb des Rheinhofes zu sichern.

Für SPÖ-Stadträtin hingegen setzte sich der „Trend der Verkäufe“ fort, der mit der Veräußerung von Altenwohnheim und Spital begonnen habe. Die Stadt gebe so alle Mitspracherechte auf und habe keinen Einfluss mehr auf künftige Entwicklungen. Ihr Fraktionskollege Peter Höllinger sah in dem Deal gar nur einen „Ausverkauf zur Geldbeschaffung“.

FPÖ-StV. Werner Drexel sah in dem Verkauf der größten zusammenhängenden städtischen Flächen eine „Totalaufgabe“ derselben, wodurch man eigene Gestaltungsmöglichkeiten verliere. Er wünschte sich stattdessen einen langfristigen Pachtvertrag, damit auf künftige Entwicklungsmöglichkeiten besser Bedacht genommen werden könne. Auch ULH-StV. Erika Heidinger bemängelte, dass man mit dem verkauf ein wichtiges Instrumentarium zu Raumplanung aus der Hand gebe und stellte einen „Ausverkauf mit üblem Nachgeschmack“ fest.

FPÖ-StR. Bernhard Themessl hingegen sah im Verkauf ans Land die einzige Möglichkeit, dass Hohenems so eventuell doch noch zu einer höheren Schule komme. Sein Zusatzantrag auf ein Vorkausfsrecht durch die Stadt, wenn die landwirtschaftliche Nutzung nicht mehr gegeben sei, wurde in den Antrag auf Verkauf des Rheinhofs eingearbeitet. Der Vertrag sieht auch vor, dass die Stadt die Liegenschaften im „Heidesand“ bis Ende 2013 für einen Kiesabbau und zur Errichtung einer Aushubdeponie unentgeltlich

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