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RH prüfte Hauptverwaltungen in BHs

Der Vorarlberger Landes-Rechnungshof-Direktor Herbert Schmalhardt bescheinigt den vier Vorarlberger Bezirkshauptmannschaften "große Sparsamkeit bei den zentralen Diensten".

Obwohl allerdings die Hauptverwaltungen aller Bezirkshauptmannschaften grundsätzlich die gleichen internen Aufgaben zu erledigen hätten, entwickelte oft jede BH eigene Instrumente dafür, sagte Schmalhardt am Freitag bei der Präsentation des Prüfberichts. Der Rechnungshof hatte die Hauptverwaltungen in den Bezirkshauptmannschaften unter die Lupe genommen.

„Mit Ausnahme der Informatik läuft noch sehr viel autonom“, stellte Schmalhardt fest. Aus Sicht des Landes-Rechnungshofs sollte etwa die Beschaffung aus Kosten- und Effizienzgründen gebündelt werden. Unterschiede stellte der Rechnungshof auch in Qualität und Transparenz der Stellenbesetzungsverfahren fest. „Ein transparentes und bedarfsgerechtes Stellenbesetzungsverfahren mit einer effektiven Qualitätssicherung wäre zweckmäßig“, so der Rechnungshof-Direktor. In den Bezirkshauptmannschaften bestünden Defizite im Einsatz der Führungsinstrumente, auch Stellenbesetzungen seien teilweise nur eingeschränkt nachvollziehbar gewesen. Weiters empfahl Schmalhardt eine Überprüfung der Stellenbeschreibungen.

Hinsichtlich der Wandlung der Bezirkshauptmannschaften hin zu kundenorientierten Dienstleistern bescheinigte Schmalhardt den Vorarlberger Bezirkshauptmannschaften, auf dem richtigen Weg zu sein. Die BH Dornbirn habe bereits ein zentrales Kundenservice-Center realisiert. Die Vorteile könnten aber noch nicht in vollem Umfang genützt werden, da die Allround-Sachbearbeitung noch nicht eingeführt sei. Diesbezüglich sollte laut Schmalhardt umgehend ein Qualifizierungsprogramm erarbeitet und umgesetzt werden.

Die Gesamtausgaben der vier Bezirkshauptmannschaften beliefen sich im Jahr 2003 auf rund 22,9 Mio. Euro, die Personalkosten auf rund 17,9 Mio. Euro. Beide Positionen wuchsen seit dem Jahr 2000 um knapp 14 Prozent an. Der Anstieg der Personalkosten liegt laut Rechnungshof um knapp zwei Prozent über der Gesamtentwicklung der Landesverwaltung.

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