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Ärger über ORF-Gebühr wächst

Bregenz - "Der Widerstand gegen die ORF-Zwangsgebühren wächst, der Unmut in der Bevölkerung wird immer größer", sagt FP-Landesparteichef DieterEgger.

So hätten allein auf der Dornbirner Herbstmesse knapp 10.000 Besucher die Petition „Weg-mit-den-ORF-Zwangsgebühren“ unterschrieben.

Die häufigsten Kritikpunkte: „Die ORF-Granden im Wasserkopf Küniglberg kassieren fette Gagen, nehmen dabei aber zu wenig Rücksicht auf die Wünsche und Interessen der Bundesländer.“ Als jüngstes Beispiel führt Egger den Triumph des Harders Julian Knowle beim Tennis-Grand-Slam-Turnier in New York an. „Das war dem ORF gerade einmal eine Kurzmeldung wert. Wenn allerdings Rapid Wien Fußball spielt, wird stundenlang übertragen“, ärgert sich der Landesrat und erinnert auch an die dürftige Übertragung der Gymnaestrada.

Die Umstellung auf das digitale Fernsehen mit den damit verbundenen Kosten stoße den Leuten ebenfalls sauer auf. Fehlt noch die Programmreform, die am FPÖ-Stand in Dornbirn „durchgängig als Riesenflop bezeichnet wurde“, wie Egger berichtet. Seine Schlussfolgerung: „Mit dieser Liste an Negativpunkten hat der ORF jedes Recht verspielt, weiterhin Geld aus den Taschen der Österreicher zu ziehen.“

Sollte die Petition nicht das erwünschte Ergebnis bringen, sei sogar eine Volksabstimmung oder ein Volksbegehren geplant, erklärt Egger. Was von den Freiheitlichen ebenfalls geprüft wird, ist die Möglichkeit eines Musterprozesses gegen den ORF.

Momentan werden von der GIS rund 240 Euro pro Jahr und Haushalt unter dem Titel ORF-Gebühr eingehoben – unabhängig davon, welches Programm läuft oder ob überhaupt ein TV-Gerät angeschlossen ist.

Nähere Informationen zur Petition der Freiheitlichen finden Sie unter www. weg-mit-den-orf-gebuehren.at.

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