RFW-LO Fischer fordert Einführung des Teilzeitkrankenstandes

Bregenz - Die Anzahl an Krankenstandstagen und Krankmeldungen, welche sich aufgrund steigender Freizeitunfälle und Grippewelle derzeit vermehrt häufen, ist gerade für die mittelständische Wirtschaft weiterhin ein enorm belastender Kostenfaktor.

Schließlich geht dieser Schaden an der Volkswirtschaft fast ausschließlich zu deren Lasten und daher muss man das geltende System ändern, so der RFW-Landesobmann, WK-Vizepräsident Ing. Edi Fischer, in einer Aussendung.

Fischer dazu: „Die Wirtschaft hat ihre Hausaufgaben längst gemacht, wie die enorme Rückgang der Arbeitsunfälle zeigt. Was man aber nicht in Griff bekommt, sind die Freizeitunfälle sowie eine oft zu großzügige Handhabung der Krankenstandsverschreibungen. Allein der Ärzteschaft den schwarzen Peter zuzuschieben, ist aber der falsche Weg, schließlich sind ihr vom Gesetzgeber die Hände gebunden, da dieser das Modell des Teilzeitkrankenstandes nicht kennt.”

Dieses Modell wird bei unserem Nachbar Schweiz längst angewendet und würde auch bei uns im Land volkswirtschaftlich durchaus Sinn machen, schließlich bedeutet Krankenstand nicht gleichzeitig auch völlige Arbeitsunfähigkeit. Zeitlich begrenzte Tätigkeiten, die nicht den Gesundungsprozess beeinträchtigen, sollten für Jedermann zumutbar sein. Langzeitausfälle gerade nach Unfällen und Operationen könnten so für beide Seiten entschärft werden, denn mit der Einführung des Teilzeitkrankenstandes hat auch der Arbeitnehmer die Möglichkeit, sich im Rahmen der ärztlichen Unbedenklichkeit am Arbeitsprozess zu beteiligen. Durch die im Teilzeitbereich erbrachten Leistungen, könnten für den RFW-Landesobmann, VP Ing. Edi Fischer, die Zahl der Krankenstandstage erheblich reduziert werden, was zu einer weiteren Entlastung des Gesundheitssystems aber auch der Wirtschaft führen würde.
(Quelle: RFW-Presseinformation)

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