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Rettungszentrale kommt nun fix

Neuer Rettungsstützpunkt geplant
Neuer Rettungsstützpunkt geplant ©VN-Grafik, Foto: Orthophotos/Land Vorarlberg
Gemeinden geben grünes Licht: Rotes Kreuz Feldkirch und Arbeiter-Samariterbund künftig unter einem Dach.


Feldkirch. (VN/Stadler) Gerade einmal 20 Jahre ist sie alt: Die Rettungszentrale am Landeskrankenhaus Feldkirch. Aufgrund akuter Platznot und der Verkehrsproblematik an der „Bären“-Kreuzung schmiedet das Rote Kreuz (RK) allerdings schon länger Pläne für einen Standortwechsel (die Heimat berichtete). Wie RK-Geschäftsführer Roland Gozzi auf VN-Anfrage bestätigte, ist der Umzug jetzt fix. Alle Gemeinden im Versorgungsgebiet hätten grünes Licht für den geplanten Neubau in Feldkirch-Levis gegeben. Auch die Bedenken der künftigen Nachbarn konnten offenbar ausgeräumt werden. In dem zweistöckigen Neubau neben der Postgarage an der Feldkircher Reichsstraße werden das RK und der Arbeiter-Samariterbund (ASB) künftig unter einem Dach vereint sein. „Garagen, Lager, Garderoben, WC-Anlagen, Sitzungszimmer und diverse andere Räumlichkeiten werden von beiden Organisationen gemeinsam genutzt. Getrennt sind lediglich die Büros sowie die Bereitschafts- und Vereinsräume“, erklärt Roland Gozzi. Er rechnet mit einem Baubeginn im Spätherbst dieses Jahres.

4,5 Millionen Euro
Die Kosten für den Neubau werden mit 4,5 Millionen Euro beziffert. Dazu kommen Einrichtungskosten in Höhe von etwa 600.000 Euro, welche die beiden Vereine selbst aufbringen müssen. Die Erlöse aus dem Verkauf der alten Zentrale sind für die Errichtung des neuen Stützpunkts zweckgebunden. Laut Gozzi verbleibt nach Abzug der Landesförderung ein Betrag von etwa 1,95 Millionen Euro bzw. 27 Euro pro Einwohner. Diese Summe müssen die Gemeinden im Versorgungsgebiet innerhalb der nächsten drei Jahre bezahlen.
840.000 Euro zahlt Stadt
Den Löwenanteil an den Kosten trägt die Stadt Feldkirch mit rund 840.000 Euro. Kurz nach Bekanntwerden der Pläne hatte sich in Levis teils massiver Widerstand gegen das Projekt geregt. Wie berichtet, befürchten Anrainer „weitere Lärm- und Verkehrsbelastungen“ durch ausrückende Einsatzfahrzeuge. „Dies konnten wir durch Statistiken widerlegen“, kontert Gozzi. Und: „Nachts brauchen wir beispielsweise auch keine Sirene, da das Blaulicht bei Dunkelheit ausreicht.“ Zudem seien sämtliche Zugänge und die Garageneinfahrt nach Süden ausgerichtet – also in Richtung Postgarage. Nach dem Aufschrei der Anrainer ließ das RK seinen neuen Standort vom Verkehrsplanungsbüro Besch prüfen. Die Experten kamen zu dem Schluss, dass der Standort „einsatztechnisch geeignet“ ist.
Einsätze auf Reichsstraße
Untersucht wurde auch, ob es auf der Reichsstraße zu Veränderungen des Verkehrsflusses kommen könnte. „Es hat sich bestätigt, dass die Zahl der Einsatzfahrzeuge auf der Hauptverbindung vom unteren Rheintal zum Krankenhaus Feldkirch von der Stützpunktfrage völlig losgelöst zu sehen ist, da in Summe die Bewegungen genau gleich bleiben, egal wo der Stützpunkt steht“, erklärt Gozzi. Die RK-Abteilung versorgt die Stadt Feldkirch und 19 Gemeinden mit rund 72.000 Einwohnern. Zusammen mit dem ASB fuhr das RK im Jahr 2011 insgesamt 23.000 Einsätze, 1000 davon mit dem Notarztwagen.
Bürgerforum Feldkirch: vn.vol.at/buergerforum
Wie ist Ihre Meinung zur neuen Rettungszentrale? Das VN-Bürgerforum ist eine Möglichkeit, dazu Stellung zu nehmen und mit den VN und den verantwortlichen Stel­len Lösungen zu finden. Infos: vn.vol.at/buergerforum
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