Rettungstat im Parkbad

Bademeister Bernhard Schraven ist einfach nur froh und erleichtert, dass der schlimme Badeunfall im Lustenauer Parkbad vergleichsweise glimpflich endete.

„Der Bub ist außer Lebensgefahr, er bleibt aber vorsorglich noch zur Beobachtung im Spital.“

Dass der dreijährige Bub gestern nachmittag in letzter Minute vor dem Tod durch Ertrinken gerettet worden ist, das ist vor allem dem beherzten Eingreifen von Robert Zuderell und seiner Frau Bernadette zu verdanken. Gleichsam eine glückliche Fügung, dass der Obmann der Vorarlberger Bademeister gestern zufällig als Badegast im Freibad war. Gegen 14 Uhr sah er das Kind mit dem Gesicht nach unten bewusstlos im Erholungsbecken unweit der Rutschbahn treiben. „Wir sind sofort hin und haben den Buben aus dem Wasser gezogen.“ Er leistete erste Hilfe, der Bademeister kam sofort hinzu. Kurz darauf war auch der alarmierte Notarzt zur Stelle. Die eingeleiteten Hilfsmaßnahmen waren erfolgreich, der Bub erlangte das Bewusstsein zurück.

Der genaue Hergang des Badeunfalls ist noch offen. Der Dreijährige, der keine Schwimmflügelchen trug, hatte sich offenbar unbemerkt von seinen Eltern davongemacht und war ins dort 1,20 Meter tiefe Becken gestürzt.

Bademeister Schravens eindringlicher Appell: „Kleine Kinder nie unbeaufsichtigt lassen und auch nicht auf die Schwimmhilfen vergessen.“

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