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Rettungshubschrauber in Not: Übung am LKH Bregenz

Am LKH Bregenz wurde am Montag für den Ernstfall geprobt.
Am LKH Bregenz wurde am Montag für den Ernstfall geprobt. ©Lisa Mathis
Der Rettungshubschrauber legt eine "harte Landung" hin, sowohl die verletzten Crewmitglieder als auch der Patient müssen geborgen werden - so das Szenario der Einsatzübung am LKH Bregenz.
Einsatzübung am LKH Bregenz
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Im “Einsatz” waren unter anderem die Feuerwehr, das Rote Kreuz mit einem Notarztteam, ein 45-Meter-Steiger der Firma Micheluzzi, die LKH-Flugplatzbetriebsleitund und die LKH-Brandschutzbeauftragten – insgesamt nahmen rund 100 Personen an der Übung teil.

Hubschrauber total zerstört

Das Szenario: Auf der Landeplattform in 26 Meter Höhe wurde eine “harte Landung” eines  Rettungshubschraubers angenommen, bei dem zwei Crew-Mitglieder schwer, ein Crew-Mitglied und ein Patient leicht verletzt wurden. Dabei war der Hubschrauber total zerstört worden und kam seitlich auf dem Steg zum Liegen – dies wurde duch Paletten symbolisiert, die als Hubschrauber-Attrappen dienten. Das bedeutete, dass die Rettung der Verletzten erschwert war, die Einsatzkräfte konnten nicht über die Notfallkanzel/Steg zu den Verletzten vordringen und mussten spontan einen anderen Weg zur Rettung wählen. Zudem “gefährdeten” herunterfallene Wrackteile und herabtropfendes Kerosin unten vorbeilaufende Menschen und “verletzten” auch einen LKH-Mitarbeiter.

“Seitens der Flugsicherheitsbehörde sind regelmäßige, umfassende Einsatzübungen vorgesehen. Das Szenario haben wir so gewählt, weil es das Zusammenspiel von mehreren Teams und Blaulichtorganisationen benötigt. den technischen Herausforderungen ist dabei insbesondere die Kommunikation als Basis für eine reibungslose Zusammenarbeit ein wichtiger Übungsbestandteil, von dem auch für anders geartete Notfälle profitiert wird”, erklärt LKH-Verwaltungsdirektor Andreas Lauterer.

 

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