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Retter in Alarmbereitschaft

Schwarzach - Einer der gefährlichsten Lawinentage dieses Winters ist gestern in Vorarlberg glücklicherweise glimpflich ausgegangen.

Doch die Gefahr ist noch nicht vorbei, auch heute sind Alpinpolizei, Bergrettung und die Flugrettung in erhöhter Alarmbereitschaft. Seit Freitag steht ein Bundesheer-Hubschrauber des Typs „Alouette“ im Hohenemser Hangar. Bei Stufe vier auf der Lawinenskala wird der Bundeswehrhelikopter vorsorglich angefordert, da der Arlberg bei schwierigen Wetterverhältnissen nicht überflogen werden kann.

Die Mannschaft hatte gestern ihren ersten Einsatz. Am Vormittag hatte es im Bieltal im Bereich der Bieler Höhe im Gemeindegebiet von Galtür einen Lawinenabgang gegeben. Zwei Tourengeher sind verschüttet worden, sie konnten sich aber selbst befreien.

Verschüttete vermutet

In Gargellen am Schafberg hatten Snowboarder im freien Skiraum gegen 13 Uhr ein Schneebrett losgetreten, dieses war auf die Skipiste „Täli“ niedergangen. „Es wurde eine Suchaktion ausgelöst, weil nicht sicher war, ob Menschen verschüttet wurden“, so die Polizei Gaschurn.

Auch der Notarztheli „C8“, der Polizeihubschrauber „Libelle“ und zwei Lawinenhundeführer waren neben anderen im Einsatz. Nach einer Stunde gaben die Suchmannschaften dann Entwarnung. Entgegen den Befürchtungen wurde niemand von den Schneemassen mitgerissen.

Am frühen Samstagmorgen waren in Vorarlberg in den Regionen oberhalb von 1800 Metern noch einmal zehn Zentimeter Neuschnee gefallen, am Freitag waren es bereits 35 Zentimeter. Zusammen mit dem Wind und der hohen Sonneneinstrahlung bedeutet dieser Mix eine hohe Auslösebereitschaft für Lawinen.

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