Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Restwasser liefert Stoff für Zoff

Vaduz, Bregenz – Kraftwerke können für Wirbel sorgen. So auch die Pläne für den Umbau des Samina-Kraftwerks in Vaduz. Dort wollen die Liechtensteinischen Kraftwerke (LKW) mit einer Millioneninvestition das derzeit bestehende Samina-Durchlaufkraftwerk in ein Pumpspeicherkraftwerk verwandeln.
Energieversorger auf Investitionskurs
Umweltvertäglichkeitsprüfung und Anfrage der Grünen zur Restwassermenge

Liechtensteins Behörden haben dem Vorhaben über eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) und vorbehaltlich der Einhaltung eines Auflagenkataloges grünes Licht erteilt. Die darin enthaltene Restwassermenge, die bereits deutlich unter den hierzulande gültigen liegt, erscheint dem Betreiber allerdings zu hoch. Er hat deshalb den Restwasserbescheid angefochten. Nachdem die nach Frastanz fließende Samina bereits jetzt manchmal kein Wasser mehr führt, schrillen hierzulande die Alarmglocken. „Gräbt uns Liechtenstein das Wasser ab?“ lautet denn auch der Titel einer Anfrage mit sechs Punkten von Klubchef Johannes Rauch (Grüne) an die Landesräte Karlheinz Rüdisser und Erich Schwärzler.

Schwärzler: „Kein Verständnis“

„Bei allem Verständnis für die Bemühungen des Fürs­tentums im Hinblick auf den Ausbau der Wasserkraft: Es kann nicht sein, dass Vorarlberg durch den Bau gravierende Nachteile erwachsen“, schreibt Rauch. Die Frage der Restwasserführung, die der Betreiber „praktisch auf Null“ drücken wolle, ist aus Rauchs Sicht jedenfalls „keine innerstaatliche Angelegenheit“. Umweltlandesrat Schwärzler ist bei dieser Frage einmal auf der gleichen Linie wie Rauch. „Kollege Rüdisser und ich werden alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen und gegen derartige Pläne mit allen rechtlichen Mitteln vorgehen“, gibt sich Schwärzler kämpferisch. Bereits jetzt stehe man in Kontakt mit Regierungsvertretern Liechtensteins. Und im August werde es zu einem persönlichen Gespräch kommen.

Zahlenspalte

41,6 Millionen Euro planen Liechtensteins Kraftwerke in den Umbau des Wasserkraftwerks Samina zu investieren.
12 Monate soll laut Betreiber der Umbau vom derzeitigen Durchlaufkraftwerk in ein Pumpspeicherkraftwerk dauern.
1,7 Millionen Kubikmeter Wasser planen die Liechtensteiner Stromproduzenten der Samina pro Jahr zu entnehmen.
47,6 Gigawattstunden produziert das Samina-Kraftwerk derzeit Strom pro Jahr.
home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Vorarlberg
  • Bregenz
  • Restwasser liefert Stoff für Zoff
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen