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Restwasser erhitzt die Gemüter

(VN) Rankweil - Trockenphasen in der Frutz gefährden offenbar Grundwasserfeld im Vorderland. Blaue bringen Anfrage ein.
Anfrage der Freiheitlichen im Wortlaut

Das Thema Restwasser in der Frutz stellt für FP-Klubchef Dieter Egger „eine endlose Geschichte“ dar. Weil Nutzungsberechtigte sich „querlegen“ und nicht genügend Restwasser zur Verfügung stellen würden, komme es im unteren Bereich der Frutz „zu langen Trockenphasen im Bachbett“. „Damit ist die ökologische Funktionsfähigkeit des Gewässers nicht mehr gegeben. Die Fischer müssen zu Rettungsaktionen der Fische ausrücken“, kritisiert Egger. Darüber hinaus habe auch die Gemeinde Koblach „immer wieder auf die untragbare Situation hingewiesen“.

Grundwasserfeld gefährdet

Nachdem die Frutz im Einzugsbereich des Grundwasserfeldes der Wasserversorgung für Koblach, Klaus, Weiler und Röthis liege, sei „eine Gefährdung des Grundwasserfeldes gegeben“, schreibt der Klubchef in seiner Anfrage an die LR Karlheinz Rüdisser und Erich Schwärzler. Und erinnert an einen 2003 abgeschlossenen „Naturversuch“ mit Restwasser an der Frutz. Bereits 2004 habe die Behörde mit Verhandlungen nach dem Wasserrechtsgesetz begonnen. Laut Gesetz dürfe nämlich nur soviel Wasser ausgeleitet werden, dass eine Austrocknung verhindert werde. In seiner Funktion als Wasserwirtschaftsreferent habe er immer wieder auf einen Abschluss des Verfahrens gedrängt. Jahre später sei der „unerlässliche Beschluss in Sachen Restwasser“ immer noch überfällig. (VN)

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