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Reststoffe werden Wertstoffe

BERTSCHenergy steht für Effizienz sowie Ökotechnologie zur umweltneutralen Reststoff­verwertung.
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Die Bekämpfung des Klimawandels ist, ähnlich wie die Bekämpfung der Covid-19-Pandemie, ein Vorhaben, das die ganze Welt vereint. Es zählt der Beitrag, den jede und jeder Einzelne leistet. Langfristig erfolgreich sind wir jedoch nur alle zusammen. Daher beschlossen die Vereinten Nationen 2015 die Pariser Klimaziele bis 2030. Verbindlich für die EU: Die Senkung der Treibhausgase um mindestens 55% (gegenüber 1990), die Erhöhung des Energieanteils aus erneuerbaren Energien auf mindes­tens 32% und die Steigerung der Energieeffizienz um mindestens 32,5%. Der Kraftwerks- und Apparatebauer BERTSCHenergy handelt: Die ­internationalen Kunden bekommen vom General­unternehmen aus Bludenz alles aus einer Hand, vom Anlagendesign und Engineering, über die Fertigung und Montage bis hin zur Inbetrieb­nahme von schlüsselfertigen Kraftwerken.

Abfall wird Energie

Seit 2000 hat BERTSCHenergy bereits 34 Festbrennstoff-Kraftwerksanlagen für Biomasse und Restbrennstoffe in Europa errichtet und die Nachfrage nach diesem Produkt steigt aufgrund der verbindlichen Klimaziele weiter an. Die Kraftwerke tragen nämlich entscheidend zur Erhöhung des Anteils der erneuerbaren Energien bei. Zudem ermöglicht das Unternehmen mit Gasturbinen-Kraftwerken und (Prozess-)Abhitze-Nutzungs-Kesselanlagen die Senkung der Treibhausgase und die Steigerung der Energieeffizienz. Ein weiterer Fokus in der aktuellen Energie und Klimapolitik wird auf Abfälle gelegt. Vielerorts wird Müll ­exportiert. Die Kosten dafür steigen stetig und die vorhandenen Entsorgungsmöglichkeiten und Deponien sind begrenzt. Die eigene Wirbelschichttechnologie der BERTSCHenergy-Kraftwerke besitzt den Vorteil, dass eine Vielzahl von verbleibenden, nicht verwertbaren Reststoffen aus der Müllsortierung als wertvolle Brennstoffe eingesetzt werden können. Dadurch können regionale Kraftwerke wesentlich zur effizienten Verarbeitung des lokalen Müllaufkommens beitragen. Die Reststoffe werden nicht nur umweltfreundlich entsorgt, sondern gleichzeitig in Energie umgewandelt. Das bedeutet für die Region zudem ein Schritt in Richtung Energieautonomie. Weiters können Kosten bei der Entsorgung eingespart werden und es entfallen teils lange Transportwege, wodurch eine weitere CO2-Reduktion ermöglicht wird.

„Jedes Kraftwerk, das Biomasse oder Restbrennstoffe thermisch verwertet und damit Wärme und Strom generiert, erspart den vergleichbaren Einsatz an fossilen Brennstoffen. Wir reden von gewaltigen Mengen, denn 2020 bezahlte Österreich allein 7,4 Milliarden Euro für den Import von fossilen Energieträgern“, Dietmar Sohm, CSO BERTSCHenergy. Weiters beschäftigt man sich international mit der Dezentralisierung der Energieversorgung. BERTSCHenergy hat diese Entwicklung früh erkannt und die ­eigenen Lösungen bereits in Projekten angewandt. Rundum das Stichwort Energieautonomie steht die langfristig stabile und sichere Energieversorgung für die Industrie und regionale Energieversorger im Zentrum der dazugehörigen BERTSCHenergy-Kraftwerks- und Abhitze-Lösungen.

Zitat: Unsere Kraftwerke generieren aus Reststoffen Wärme und Strom. Dietmar Sohm CSO BERTSCHenergy

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