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Rekordverdächtig: Fünf Unfälle an einem Abend

Ein 28-jähriger Vorarlberger hat am Mittwochabend für Blechsalat auf Feldkirchs Strassen gesorgt. Mit 2,26 Promille Alkohol im Blut und ohne Führerschein knallte er in einer regelrechten Amokfahrt in insgesamt vier Fahrzeuge.

Mit 2,26 Promille und ohne Führerschein verursachte ein 28-jähriger Klauser während einer Amokfahrt fünf Unfälle. Drei Personen wurden verletzt. Der Klauser Student ist auf der Feldkircher Reichsstraße stadtauswärts mit seinem VW Passat unterwegs. Es ist Mittwochabend, kurz vor 20 Uhr.

Unfälle im Minutentakt

Beim Stützpunkt des Arbeiter-Samariterbundes kommt es zum ersten Zwischenfall. Im rechten Winkel kracht der Autofahrer – er besitzt keinen Führerschein – gegen einen rückwärts einparkenden Rettungswagen. Doch der Klauser ist offenbar schmerzfrei, setzt seine Fahrt ohne anzuhalten fort.

Wie im Autoscooter.

Nur ein paar hundert Meter weiter rasiert er auf Höhe der Montfortapotheke zwei Verkehrsschilder von einer Verkehrsinsel auf der Reichsstraße. Der 28-Jährige zeigt sich absolut unbeeindruckt, fährt weiter in Richtung Altenstadt. Fahrt trotz roter Ampel An der Kreuzung der Reichsstraße mit der Bruderhofstraße kommt es zum ersten Zwischenfall, bei dem auch Personen verletzt werden. Zunächst knallt er mit seinem roten Passat gegen das Heck eines 21-jährigen Autofahrers aus Frastanz, weil dieser zuvor an der Ampel stehenblieb um auf grünes Licht zu warten. Das Auto des 21-Jährigen wird in die Kreuzung katapultiert, kracht gegen einen weiteren Pkw. Doch den Klauser Studenten kann das – trotz völlig demolierter Frontpartie des Autos – nicht aufhalten. Er lenkt kurzerhand seinen VW an den beschädigten Autos vorbei und fährt trotz Rotlicht in die Kreuzung ein. Natürlich kommt es zu einem weiteren Unfall: Dieses Mal kommt ein 34-jähriger Feldkircher zum Handkuss, der links abbiegen wollte.

Spur der Zerstörung

Man mag beinahe an Wunder glauben, wenn man hört, dass der Amokfahrer unfallfrei über die Kreuzung beim “Weißen Kreuz” kommt. Dafür krachte es einige Meter weiter, kurz vor der Esso-Tankstelle. Wieder ist es ein anhaltendes Auto, das der Student zu spät bemerkt. Er fährt ungehemmt auf. Sein Auto ist nach den fünf Unfällen mittlerweile so stark beschädigt, dass eine Weiterfahrt unmöglich wird. Als der Amoklenker zum Alkotest muss, wird den Beamten einiges klar: 2,26 Promille zeigt das Gerät an. Der Mann wird nun mit zahlreichen Anzeigen eingedeckt. Eine Auswahl: Fahrlässige Körperverletzung, Gefährdung, Fahrerflucht und Alkohol.

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