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Reif für die Insel? „Animal Crossing: New Horizons“ im Test

Perfekt für die Zeit zuhause: Die neue Folge der kultigen Spiele-Serie bietet gewalt- und stressfreies Inselleben für GamerInnen jeden Alters!

(Switch) Wie gerufen in diesen Tagen bringt Nintendo einen Gaming-Kurzurlaub für die ganze Familie: Das neue „Animal Crossing“ entführt auf ein malerisches Eiland in Comic-Grafik, das wir selbst gestalten dürfen. Ziel: Ein kleines, ganz persönliches Paradies zu erschaffen.

Waren wir in den Vorgänger-Spielen noch Stadtbewohner oder Bürgermeister, fangen wir in „New Horizons“ mit unserer selbst erstellten Figur wieder von Null an. Frisch mit unserer Reiseagentur Nook Inc. angekommen gilt es erst, die Umgebung zu erkunden. Wir sammeln Ressourcen und basteln uns Items, erst einfachstes (und leider sehr zerbrechliches) Werkzeug, später komplexere Dinge. Wir fabrizieren z.B. eine Angel aus Ästen oder eine Axt aus Stock und Stein. Damit lassen sich dann bessere Materialien zum Craften gewinnen. Unsere Bastel-Baupläne werden stetig mehr und damit die Optionen für neue Aktivitäten. Wir fangen Schmetterlinge, graben am Sandstrand nach Verlorenem oder hüpfen per Sprungstab auf benachbarte Inseln. Später darf man sogar Land und Wasser „verlegen“, also terraformen.

Die Steuerung unseres Insulaners ist angenehm intuitiv, damit hat man das Inselleben rasch im Griff. Das recht simple und ruhige Gameplay wird dafür immer wieder durch neue Möglichkeiten und niedliche Überraschungen lebendig gehalten. Gerade auch kosmetische Items gibt es zuhauf, beispielsweise Kleidung für die Spielfigur oder Mobiliar fürs Eigenheim (sowohl Indoor als auch Outdoor). Vieles muss gebastelt, einiges kann auch mittels Ingame-Währungen gekauft werden. Aber keine Angst: Echtgeld-Shopping oder Mikrotransaktionen gibt’s glücklicherweise nicht!

Wir arbeiten uns vom einfachen Zelt zur luxuriösen Inselvilla hoch, während um uns herum mit der Zeit ein kleines Dorf entsteht. So begegnen wir anderen (tierischen) Inselbewohnern, schließen Freundschaften, plaudern und erledigen zahllose Quests. Alles ohne Druck oder aufwühlende Action – beim Angeln den Fisch zum richtigen Zeitpunkt aus dem Wasser herauszuziehen, ist bereits ein Adrenalin-Höhepunkt von „New Horizons“.

Auch wenn die eigene Insel im Vergleich zu den sonst üblichen kilometergroßen Open Worlds sehr überschaubar wirkt, gibt es viel zu tun und unzählige Mini-Aufgaben (aber ohne die/den Spielende/n zu überfordern). Außerdem erweitert Nintendo das Spiel stetig mit kostenlosen Updates und Events (z.B. ein „Häschen-Tag" im April). Der Clou: Das Game orientiert sich am echten Leben – Jahreszeit, Tageszeit und sogar Feiertage spiegeln sich in der Spielwelt wider. Übrigens: Wer dieses System überlisten will, stellt einfach seine Switch auf ein anderes Datum.

Falls man einen Nintendo-Account und einen Internetzugang sein Eigen nennt, bietet „New Horizons“ spaßige Multiplayer-Services. Jede Konsole hat eine eigene Insel. Auf ihr können bis zu acht FreundInnen und Familienmitglieder wohnen, die auf derselben Nintendo Switch registriert sind. Bis zu vier von ihnen dürfen gleichzeitig das Eiland einer Konsole erkunden. Werden mehrere Konsolen online oder über die lokale Verbindung miteinander vernetzt, können zudem bis zu acht InsulanerInnen auf einer beliebigen Insel der MitspielerInnen gemeinsam auf Entdeckung gehen.

Fazit

„Animal Crossing: New Horizons“ ist eine kleine, feine Gaming-Oase für Jung und Alt. Statt brachialer oder rasanter Action gibt’s entschleunigtes Gameplay mit Knuddelfaktor, das sich mindestens genauso gut spielt. Sehr empfehlenswert – ganz besonders in dieser schwierigen Zeit.

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