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Reichhold braucht mehr Geld

Infrastrukturminister Mathias Reichhold (F) braucht nach der Hochwasserkatastrophe mehr Geld zur Straßensanierung. 50 Millionen Euro für Bahnsanierung benötigt.

Die Sanierung der durch das Hochwasser in Österreich beschädigten Straßen wird enorme Kosten verursachen. Die in seinem Ressort vorhandenen 38 Millionen Euro für die Landes- und Bundesstraßen würden mit Sicherheit nicht ausreichen, erklärte Infrastrukturminister Mathias Reichhold (F) am Mittwoch vor dem Ministerrat. Auf die genaue Schadenshöhe in diesem Bereich wollte er sich nicht festlegen. Dies sei noch schwer abschätzbar. Relativ gering sind die Schäden an den Autobahnen, wo für die Sanierungsarbeiten lediglich drei bis vier Millionen Euro benötigt würden.

Stark betroffen von den Überflutungen ist auch die Bundesbahn. Laut Reichhold werden in diesem Bereich 50 Mill. Euro für die Sanierung benötigt. Woher das ganze Geld kommen soll, ließ der Infrastrukturminister vor der Regierungssitzung offen. Klar sei aber, dass die Beseitigung der Schäden absolute Priorität habe: „Alles andere tritt jetzt in den Hintergrund“, meinte Reichhold zu Fragen nach einem allfälligen Verzicht auf die Steuerreform schon im kommenden Jahr.

Noch nicht abschätzbar sind nach Aussagen der zuständigen Staatssekretärin Mares Rossmann (F) die Schäden im Tourismus. Sie betonte, dass in erster Linie nun Maßnahmen gesetzt werden müssten, um die Infrastruktur wiederherzustellen. Damit solle sichergestellt werden, dass zumindest in der kommenden Saison wieder optimale Verhältnisse herrschen.

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