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Regionalität und Transparenz sind gefragt

Diese gesellschaftliche Entwicklung ist eine Chance für die kleinstrukturierte Vorarlberger Landwirtschaft.
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In den letzten Jahren haben das Bewusstsein und die Sehnsucht in der Bevölkerung nach regionalen Lebensmitteln und transparenten Kreisläufen zugenommen“, informiert Landesrat Christian Gantner im Hinblick auf den Vorarlberger Weg in Sachen regionale Lebensmittel, Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft, Tourismus und Gastronomie sowie „essbare und blühende Orte“, Tierwohl/Tierschutz, Vielfalt statt Einfalt und politische Maßnahmen für entsprechende Rahmenbedingungen. „Wir sehen diese gesellschaftliche Entwicklung als Chance für die kleinstrukturierte Vorarlberger Landwirtschaft und tun unser Bestes, diesem Wunsch Rechnung zu tragen. Der Vorarlberger Weg mit der Landwirtschaftsstrategie „Landwirt.schafft.Leben“ ist daher ein offener, mit Blick in die Zukunft gerichtet und orientiert sich sowohl an den Bedürfnissen der Konsumentinnen und Konsumenten als auch jenen der Bäuerinnen und Bauern.“

Höhere Lebensqualität

„Unsere Landwirtschaft ist Produzent hochwertiger Lebensmittel u. a. für Hotellerie und Gastronomie sowie Garant für eine gepflegte Kulturlandschaft sowohl im Tal als auch in den Berggebieten und auf den Alpen unseres Landes. Die Vorteile regionaler Lebensmittel liegen auf der Hand: Neben kurzen Transportwegen, welche Frische und weniger CO2-Ausstoß garantieren, bleiben Arbeitsplätze sowie Lebensqualität in der Region erhalten, bäuerliche Einkommen werden gestärkt“, führt Landesrat Gantner aus. „Qualitativ hochwertige Lebensmittel kommen der Gesundheit zugute. Seit 2017 wurden bereits zahlreiche Gemeinschaftsküchen, welche Pflegeheime, Schulen oder Kindergärten in Vorarlberg beliefern, mit einer ,Vorarlberg am Teller‘-Plakette ausgezeichnet. Diese Küchen garantieren ein Mehr an regionalen und Biolebensmitteln in ihren Menüs. Dadurch entstehen wertvolle Partnerschaften zwischen regionalen Produzenten, Küchen und Konsumenten. Neben diesen Kooperationen entstehen selbstverständlich auch Partnerschaften zwischen Landwirtschaft und Gastronomie, welche sich durchwegs positiv auf den Tourismus in Vorarlberg auswirken. Hotellerie und Gastronomie veredeln die Qualitätsprodukte zu genussvollen Speisen und bringen Einheimischen und Gästen unsere lebendigen Regionen und Naturschätze näher. Mir persönlich ist ein ehrlicher und offener Umgang mit unserer Bevölkerung wichtig. Daher möchte ich den Dialog zwischen der Landwirtschaft und Gesellschaft vertiefen. So nehme ich die ,FleischZukunftVorarlberg‘ mit dem Leuchtturmprojekt ,Ländle Kalbsbratwurst‘ sowie das Tierwohl mit dem vorbildlichen Vorarlberger Tierschutzpreis sehr ernst. Wir haben daher auch die TaskForce- Kälbertransporte eingesetzt, welche im Speziellen Möglichkeiten zur Reduktion von Tiertransporten bei gleichzeitigem Aufzeigen von praktischen Alternativvarianten im Land erarbeitet“, betont Christian Gantner.

Gute Zusammenarbeit

„Solche und ähnliche Aktivitäten werden von der Bevölkerung als positiv empfunden, da es dabei um Heimat und Regionalität geht und diese Begriffe mit mehr Lebensqualität verbunden werden. Schließlich möchte ich anmerken, dass wir in Vorarlberg stolz sein können auf unseren österreichweit führenden Anteil an ökologisch wertvollen Flächen und unsere Schritte in die Richtung einer offenen, modernen und vielfältigen Landwirtschaft, die allen nützt. Mein Dank gilt dabei allen Bäuerinnen und Bauern, den Verarbeitern, Vermarktern, dem Handel, der Gastronomie und dem Tourismus sowie den Konsumentinnen und Konsumenten für die zukunftsfähige, partnerschaftliche Zusammenarbeit.“

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