Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Regionales Banking bedeutet eine Beziehungsebene

Attraktive Jobs durch Anpassungen von Geschäftsmodellen
Mehr zum Thema

Die heimischen Banken profitierten vom günstigen wirtschaftlichen Umfeld, das sich in historisch niedrigen Kreditrisikovorsorgen und einer höheren Profitabilität niederschlägt. Auch die Anpassungen ihrer Geschäftsmodelle zeigen erste sichtbare Ergebnisse. Dennoch steht der Bankensektor weiterhin vor großen Herausforderungen, wie etwa dem Niedrigzinsumfeld. Aktuell zeigt die Situation in Vorarlberg wirtschaftlichen Erfolg, und damit auch eine hohe Zufriedenheit, der Menschen, die hier wohnen und arbeiten dürfen. „So ein Umfeld ist für die regionalen Banken äußerst positiv. Wir gehen davon aus, dass sich dies auch2019 fortsetzen und in einem hohen Ausmaßerhalten bleiben wird“, erklärt Betriebsökonom Wilfried Hopfner, Obmann der Sparte Bank und Versicherung in der Wirtschaftskammer Vorarlberg und betont: „Herausforderung wird auch für das kommende Jahr sein, das Image der regionalen Banken weiter zu stärken, um zum einen die hochwertigen, qualifizierten Mitarbeiter/-innen für das regionale Banking zu gewinnen und zum anderen, um der Vorarlberger Wirtschaft zu beweisen, welche Bedeutung wir regionale Bankenhaben.“ Die Banken haben hoch attraktive Jobs zu bieten und nicht zuletzt deswegen mit den Handelsakademien vor über zehn Jahren den Ausbildungsschwerpunkt FiRi Finanz- und Risikomanagement ins Leben gerufen. „Wir wollen den jungen Menschen auch aufzeigen, wie attraktiv Banking und daraus resultierende Jobs heutzutage sind. Die große Teilnehmerzahl ist jedes Jahr erfreulich. Mein Dank gilt den Schulen sowie Professoren für ihr Engagement. “

Immense Aufgaben

Fachwissen in den Banken wird dringend benötigt, denn gerade die Regulatorik ist eine immense Aufgabe für die heimischen Banken und deren Juristen, Mathematiker sowie Ökonomen. Gleichzeitig ist das Banking stark vom Digitalisierungsschubbetroffen. Positiv zu meinen, weil dadurch Prozesse verschlankt werden können, zum anderen stellt dies aber eine Herausforderung dar, da damit neue Anbieter auf den regionalen Marktdrängen. Investitionen in die digitale Weltbedeuten daher auch für die regionalen Banken eine große Herausforderung, um neuen digitalen Anbietern technologisch und im Kundenbereich Paroli bieten zu können. „Die Frage wird sein, wie gut es uns gelingt, in einer guten Beziehung mitunseren Kunden zu bleiben. Regionales Banking heißt, ich biete dir eine Beziehungsebene an. Eine große internationale, rein digital agierende Bank legt wenig Wert auf eine Kundenbeziehung, bietet allerdings in der digitalen Welt Convenience-Produkte, die nahe am Kundenbedürfnissind. Unser Unterscheidungsmerkmal ist die persönliche Beziehung“, betont Hopfner. Das brauche auch in Zukunft qualifizierte Mitarbeiter. Spartenobmann Wilfried Hopfner erwartet sich auch für 2019 ein moderates Wachstum der Vorarlberger Wirtschaft. „Eine gutgehende Wirtschaft wirkt sich dann auch gut auf unsere Risikokosten aus. So lassenkeine Risikokosten viel mehr Rücklagenbildung zu und forcieren damit die Stärkung des eigenen Unternehmens“, sagt der Spartenobmann.

„Die Vorarlberger Bankenhaben auch in Zukunft hoch attraktive Arbeitsplätze zu bieten.“ Betr. oec. Wilfried Hopfner Spartenobmann Bank und Versicherung, WKV

Mehr zum Thema

Fill 1Created with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Jetzt im Fokus 2
  • Regionales Banking bedeutet eine Beziehungsebene
  • Kommentare
    Die Kommentarfunktion ist für diesen Artikel deaktiviert.