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Regierungskrise in Peru

Die Regierungskrise in Peru verschärft sich: Am Dienstagkündigte der wichtigste Koalitionspartner von Präsident Alejandro Toledo seinen Rückzug aus der Regierung an.

Wie Parteichef Fernando Olivera von der FIM (Frente Independiente Moralizador) nach Beratungen mit Toledo in Lima sagte, solle auf diese Weise die Bildung einer neuen Regierung „in den kommenden Tagen“ ermöglicht werden. Diese solle auch die Zustimmung der Opposition finden. Olivera betonte, Toledo solle es ermöglicht werden, sein Amt bis zum Mandatsende 2006 auszuüben.

Die Regierung Toledo wird seit Wochen von Skandalen geplagt. Dabei geht es vor allem um Korruptionsvorwürfe. Die Führung steht auch in der Kritik, weil sie geheime Gespräche mit einem Mitarbeiter des ehemaligen Geheimdienstchefs Vladimiro Montesinos geführt haben soll. Dabei soll sie angeboten haben, auf einen gegen Montesinos laufenden Bestechungsprozess Einfluss zu nehmen.

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