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Regierung und Grüne für Ausbau der Schiene

Einen raschen Baubeginn der geplanten Schienenprojekte in Vorarlberg forderten am Samstag der Vorarlberger Verkehrslandsrat Rein und der grüne Landtagsabgeordnete Rauch.

Mit Blockaden könne die Transitproblematik nicht gelöst werden, warnte Rein in einer Aussendung und richtete einen dringenden Appell an Verkehrsminister Hubert Gorbach, die für den Ausbau der Arlberg-Westrampe notwendigen Geldmittel bereit zu stellen. Im Kampf gegen den Transit demonstrierten ÖVP-Verkehrslandesrat Manfred Rein und der Vorstandssprecher der Grünen Landtagsabgeordneter Johannes Rauch Einigkeit: Als Konsequenz aus der Transit-Niederlage müsse Vorarlberg auf einen raschen zweigleisigen Ausbau der Arlbergbahnstrecke pochen.  Rauch forderte, eine Umverteilung der Geldmittel im Generalverkehrsplan zugunsten der Schienenprojekte. Es könne nicht sein, so Rauch, dass der zweigleisige Ausbau der Arlbergbahn-Westrampe erst im Jahr 2021 abgeschlossen sei, während für geplante Straßenbauprojekte in den nächsten sieben Jahren 305 Millionen Euro ausgegeben würden. Auch Verkehrslandesrat Rein drängt auf einen raschen zweigleisigen Ausbau der Arlbergbahn-Westrampe.  Rein warnte zudem vor den fatalen Auswirkungen, die durch die von den ÖBB geplanten Preiserhöhungen für den Schienengüterverkehr entstehen würden. Von einer Preiserhöhung in mehreren Schritten hält Rein ebenfalls nichts: „Wenn Preiserhöhungen stattfinden, müssen sie für die Kunden kalkulierbar sein. Eine Erhöhung im Bereich von 60 bis 130 Prozent ist, auch wenn sie in Raten erfolgt, inakzeptabel.“

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