Reges Interesse bei Kinderlesung

Eine interessierte Kinderschar bei der Lesung von Nina Kogler
Eine interessierte Kinderschar bei der Lesung von Nina Kogler ©kuehmaier
Kinderlesung

Bregenz. “Rosalinde hat Gedanken im Kopf” hieß es dieses Mal bei der Veranstaltungsreihe “Sonntag bei Gosch” auf der Probebühne des Vorarlberger Landestheaters.

Ensemblemitglied Nina Kogler las dabei in gemütlicher und anregender Atmosphäre für die kleinen Besucher aus dem Buch “Rosalinde hat Gedanken im Kopf” von Christine Nöstlinger.
Freudengedanken, Trauergedanken und manchmal Berufsgedanken. Einmal möchte Rosalinde Fußballerin werden wie der Fredi, der in der Schule neben ihr sitzt, dann wieder Baggerführerin oder Hochseekapitänin oder Düsenfliegerpilotin. Aber der Fredi behauptet, Mädchen sind dafür nicht begabt. Darüber konnten sich die interessierten kleinen Zuhörer selbst ihre Gedanken machen und erkennen, was sich da in einem alles so tut, wenn man “solche Gedanken im Kopf hat”.
Die Autorin Christine Nöstlinger beschreibt einfühlsam und hintergründig aus der Sicht des Mädchens Rosalinde. Viel Witz entsteht durch Rosalindes äußerst ausgeprägte Fantasie und deren Einfluss auf ihr Alltagsleben. In manchen Geschichten wird sich der Leser eventuell selbst als Kind wiedererkennen. Trotz der unterhaltsamen Verpackungen regt das Buch auch zum Nachdenken an, etwa wenn Rosalinde sich mit Problemen wie der Rollenverteilung oder auch dem Tod beschäftigt.

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