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Regensburg: Papst feiert Open-Air-Messe

Zwei Tage nach seinem viel beachteten Gottesdienst in München feiert Papst Benedikt XVI. am (heutigen) Dienstag erneut eine Messe vor Hunderttausenden Gläubigen unter freien Himmel.

Zu der Eucharistiefeier auf dem Islinger Feld bei Regensburg werden erneut rund 250.000 Pilger erwartet. Um den Ansturm zu bewältigen, wird ein Teil der Autobahn A3 (Passau-Nürnberg) gesperrt und als Parkplatz freigegeben.

Schon seit Mitternacht haben sich zahlreiche Jugendliche auf dem Messegelände zum Nachtgebet versammelt. Mit Meditation, Gebeten und Gesang bereiten sie sich auf die Ankunft des Heiligen Vaters vor. Weiterer Höhepunkt des Regensburg-Besuchs ist ein Gespräch mit Wissenschaftlern aus ganz Bayern in der Universität. Dort hatte Joseph Ratzinger bis 1977 Dogmatik gelehrt.

Mit Spannung wird die ökumenische Vesper am Abend im Regensburger Dom erwartet, bei der Papst Benedikt die Predigt hält und der evangelische Landesbischof Johannes Friedrich ein Psalmgebet vorträgt. Nachdem der Papst zum Auftakt seines Besuchs zugesagt hatte, sich „mit Herz und Verstand“ um das Zusammenkommen der Kirchen zu bemühen, erwarten vor allem die evangelischen Christen ein Signal für die Ökumene.

Benedikt hatte schon die Nacht in Regensburg verbracht. Am Montagabend war er nach einem langen Tag im Marienwallfahrtsort Altötting abends noch kurz in seinem Geburtsort Marktl am Inn zu Besuch. Er sprach dort in seiner Taufkirche ein Gebet.In Altötting hatte der Pontifex die zentrale Bedeutung der Marienfrömmigkeit für den katholischen Glauben hervorgehoben. Auf die Terroranschläge vom 11. September 2001 in den USA oder andere aktuelle Themen ging er nicht ein.

An der Gnadenkapelle der „Schwarzen Madonna“, wo er früher mit seinen Eltern oft war, verharrte der Pontifex im stillen Gebet. Bei einem Vespergottesdienst mit Ordensleuten und Priesteramtskandidaten klagte er über den Priestermangel in aller Welt. Kirchenkritiker führen den Nachwuchsmangel vor allem auf das Festhalten des Vatikans am priesterlichen Zölibat (Gebot der Ehelosigkeit) zurück.

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