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Regen: Warnstufe "rot" in Vorarlberg

Kleinräumige Überschwemmungen, Erdrutsche - Pegel der Flüsse steigen.
Kleinräumige Überschwemmungen, Erdrutsche - Pegel der Flüsse steigen. ©VOL.AT/Philipp Steurer
Am Ende des Monats Mai, der als einer der drei regenreichsten seit Beginn der Messungen vor 156 Jahren in die Geschichte eingeht, herrscht in Teilen Vorarlbergs Hochwassergefahr. In Schetteregg kam es zu einem Erdrutsch. Für das "Ländle" gilt in Sachen Starkregen weiterhin gebietsweise Warnstufe "rot".
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Die größten Regenmengen werden im Rheintal, am Bodensee und im Bregenzerwald erwartet. Laut Prognose der ZAMG (Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik) in Bregenz sollten dort bis Sonntag 150 bis 200 Liter pro Quadratmeter zusammenkommen. Zum Vergleich: Das langjährige Mai-Monatsmittel für Bregenz liegt bei 164 Litern – es könnte also in drei Tagen so viel regnen wie normalerweise in einem Monat.

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Regen wie nur alle 40 Jahre

Mit Starkniederschlägen wurde vor allem in der Nacht auf Samstag und am Samstag gerechnet. Am Sonntag werde es zwar noch Regen geben, allerdings nicht mehr so intensiv wie davor, hieß es. Laut ZAMG-Meteorologe Arnold Tschofen entspricht eine Niederschlagsmenge von 150 bis 160 Liter innerhalb von drei Tagen einem Ereignis, wie es im Durchschnitt ein Mal in zehn Jahren vorkommt. 200 Liter in drei Tagen fallen sogar nur ein Mal in 40 Jahren. Ein wenig gedämpft wird die Hochwasser-Gefahr durch die niedrigen Temperaturen – oberhalb von 1.300 Meter sollte es nämlich schneien.

Aufgrund der intensiven Regenfälle hat sich in Egg im Bregenzerwald bereits in den vergangenen Tagen ein Erdrutsch ereignet. Wie am Donnerstag entdeckt wurde, gingen etwa 200 bis 250 Kubikmeter Gestein und Erdreich im Bereich des Kaspar-Felder-Wanderwegs in Schetteregg nieder, weitere Rutschungen sind laut Polizei wahrscheinlich. Die Exekutive machte sich anhand eines Erkundungsflugs ein Bild von der Situation, auch Landesgeologin Barbara Ess war an Ort und Stelle.

Einsatzstab im Landhaus eingerichtet

Unter Vorsitz von LH Markus Wallner fand am Freitagnachmittag eine Lagebesprechung zur aktuellen Wetter- und Gewässersituation statt. “Im Landhaus wurde ein Einsatzstab vorsorglich eingerichtet, die angeordnete Bereitschaft der Behörden und Organisationen ist gewährleistet”, so Wallner. Die Niederschlags- und Abflusssituation an den Gewässern werde weiterhin aufmerksam beobachtet, so der Landeshauptmann. Die Gemeinden werden zudem von der Landeswarnzentrale über mögliche regionale Gefahrenpotenziale informiert.

Im Gegensatz zu Donnerstag seien die heute vorliegenden meteorologischen Berechnungen nicht mehr deckungsgleich. Die für den Raum Rheintal-Bodensee-Bregenzerwald stellenweise prognostizierte Niederschlagsmenge von 200 Litern pro Quadratmeter liege nun bei 100 bis 150 Litern pro Quadratmeter. Andererseits gibt es Wettermodelle, die nun auch für den Einzugsbereich der Ill teilweise starke Niederschläge vorhersagen.

Böden zu nass – Gefahr von Muren

Weil die Böden vom sehr nassen Mai bereits gesättigt sind, können sie nicht mehr viel Wasser aufnehmen. Muren können deshalb abgehen und zumindest kleinräumige Überschwemmungen sind möglich. Ein Ende des Regens ist für Anfang der kommenden Woche zu erwarten.

Die nächste größere Lagebeurteilung der Einsatzkräfte findet am Samstag um 11.00 Uhr statt.

(APA, VLK, VOL.AT)

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