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Red Bull fährt mit Ferrari-Motoren

Das österreichische Red-Bull-Racing-Team sorgt weiter für positive Überraschungen. Am Samstag wurde offiziell, dass Red Bull ab der WM-Saison 2006 mit Ferrari-Motoren an den Start geht.

Der Zweijahres-Vertrag zwischen der italienischen Scuderia und den „Bullen“ wurde am Samstag in Imola unterschrieben, Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz war deshalb zum GP von San Marino angereist. Bis zum Ende der Premierensaison 2005 werden die Boliden des Jaguar-Nachfolgers noch von Cosworth-Motoren beschleunigt.

Red-Bull-Sportdirektor Christian Horner meinte nach dem Deal hoch erfreut: „Der Name Ferrari steht für Erfolg in der Formel 1. Wir sind extrem stolz und fühlen uns privilegiert, dass wir ab der kommenden Saison mit Ferrari-Motoren ausgestattet werden.“ Die Ziele für die Zukunft des Newcomer-Teams scheinen damit klar. „Das ist ein riesiger Schub für das gesamte Team und unterstreicht unsere Absicht, an der Spitze der Formel 1 mitzumischen“, so Horner.

Auch Ferrari, zuletzt sechs Mal in Folge Konstrukteurs-Weltmeister, zeigte sich nach dem Deal hoch zufrieden. „Wir freuen uns sehr, dass wir die Einigung erreicht haben. Entschlossenheit, Motivation und Enthusiasmus der Leute bei Red Bull Racing waren der Schlüssel dafür, dass wir diese Entscheidung getroffen haben“, erklärte Ferrari-Boss Jean Todt.

Damit setzt das Traditionsteam aus Maranello seine Tätigkeit als Motorenlieferant fort, seit 1991 hat man mit Ausnahme der Jahre 1993 bis 1996 stets auch andere Teams versorgt. In der laufenden WM fährt das Schweizer Sauber-Team mit Ferrari-Motoren die unter dem Sponsornamen Petronas firmieren und nach Schätzungen 25 Mill. Dollar jährlich kosten. Der Vertrag läuft jedoch mit Saisonende aus, Sauber liebäugelt mit BMW und Toyota-Motoren. Von der Saison 2006 an müssen in der Formel 1 Achtzylinder-Motoren verwendet werden.

Der Deal hatte sich bereits abgezeichnet. In den vergangenen Monaten waren neben Ferrari auch Honda und BMW im Gespräch gewesen. Spätestens seit Freitag, als die Red-Bull-Crew urplötzlich statt in traditionell blauen in ferrari-roten T-Shirts auftrat, schien jedoch klar, dass die Entscheidung für Ferrari gefallen war. Damit wurde eine Mateschitz-Aussage bestätigt: „Wenn wir wechseln, wollen wir zum Besten.“

Damit wird aber auch endgültig klar, dass Red Bull mit Ferrari den Ecclestone-Kurs geht und nicht jenen der Automobilhersteller, die unter dem Namen „Grand Prix Racing“ eine eigene Serie gründen wollen. Vor kurzem hatte Red Bull wie Ferrari auch das von FIA-Boss Max Mosley einberufene Meeting in Paris wahrgenommen, während sieben andere Teams ferngeblieben waren. Die Sympathien von Mosley und Bernie Ecclestone – Mateschitz und der F1-Zampano trafen einander auch in Imola zu einem Meeting – ist Red Bull wohl sicher. Nun wird man sich auch mit Ferrari öffentlich einheitlich Rot in Rot geben.

Auch Pilot Christian Klien gab sich überrascht und erfreut: „Das ist fantastisch. Eine Riesenchance für unser Team, im nächsten Jahr eine gute Saison hin zu legen. Unser Auto ist ja an sich sehr gut, ein starker Motor bringt uns noch weiter nach vorne.“ RB-Sportdirektor Helmut Marko meinte: „Das sind hervorragende Aussichten. Wir haben für die nächsten zwei Jahre einen der Top-Drei-Motoren zur Verfügung.

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