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"Red-Bull-Diebe" verurteilt

Zwei Lastwagenfahrer sind am Mittwoch zu vier und sechs Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Sie stahlen elf Paletten mit Red-Bull-Dosen im Wert von 42.000 Euro.

Am Güterbahnhof Wolfurt verschwanden von Jänner bis Mai insgesamt elf Paletten Red Bull im Gesamtwert von 41.000 Euro. Gestohlen direkt von Sattelauflegern, die mit Zollplomben versehen auf ihre weitere Abfertigung warteten. Der Grossteil des süßen Kraftspenders ist längst auf dem Schwarzmarkt verschwunden. “Die Planen wurden aufgeschnitten und so ausgekundschaftet, welche Spedition gerade Red Bull transportierte”, so Richter Karl Mayer.

Die beiden Hauptangeklagten – ein 37-jähriger Deutscher und sein gleichaltriger, bosnischer Berufskollege – kamen dann nachts zum Bahnhofsgelände und luden die Fracht um. “Einmal brachten die Ganoven eine Zugmaschine mit, hängten den Aufleger an und fuhren mit dem ganzen Gefährt zu einer ungestörten Stelle, um in Ruhe abladen zu können”, so die Anklage.

Aber auch ihre eigene Firma tricksten die beiden Lkw-Fahrer aus. Etwas mehr als fünf Paletten meldeten sie in Deutschland als gestohlen. In Wirklichkeit verkauften sie die Dosen an Unterhändler.

Die illegalen Getränkehändler erhielten sechs und vier Monate bedingt. 5400 und 9000 Euro Strafe müssen sie sofort bezahlen. Ein Helfershelfer kam mit 2100 Euro bedingt davon, ein weiterer Angeklagter wurde freigesprochen. Die Urteile sind noch nicht rechtskräftig.

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