Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Rechtsstreit der Erben ums Sparbuch mit 152.000 Euro

Erben streiten sich um Sparbuch mit 152.000 Euro.
Erben streiten sich um Sparbuch mit 152.000 Euro. ©VOL.AT/Symbolbild
Feldkirch - Der Beklagte muss vor Gericht beweisen, dass ihm der Erblasser das Sparbuch geschenkt hat.

Auch dieser Familienstreit um eine Erbschaft wird vor Gericht ausgetragen. Drei Familienmitglieder haben ein viertes Familienmitglied geklagt. Die Kläger fordern in dem anhängigen Zivilprozess am Landesgericht Feldkirch ihren Anteil aus einem Sparbuch mit 152.000 Euro.

Das Sparbuch gehörte dem verstorbenen Erblasser. Der Beklagte behauptet, der Erblasser habe ihm das Sparbuch geschenkt. Deshalb wisse er das Losungswort. Das Sparbuch befinde sich nun rechtmäßig in seinem Eigentum. Was von den Klägern bestritten wird.

Beweispflicht

Richter Gerhard Winkler machte in der vorbereitenden Tagsatzung bei der rechtlichen Erörterung darauf aufmerksam, dass der Beklagte beweispflichtig sei. Er müsse beweisen, dass ihm das Sparbuch geschenkt worden sei.

Vom Richter angeregte Vergleichsgespräche zur Vermeidung eines teuren Prozesses führten zumindest in der ersten Verhandlung noch zu keinem Erfolg. Dabei machte Klagsvertreter Ekkehard Bechtold einen unverbindlichen Vorschlag für eine gütliche Einigung zur vorzeitigen Beendigung des Verfahrens: Demnach sollte die beklagte Partei sich bereit erklären, 100.000 Euro zu bezahlen. Davon würden die drei Kläger dann jeweils rund 30.000 Euro erhalten. Dazu müsse er sich aber noch mit seinen Mandanten besprechen, der Vorschlag sei noch nicht mit ihnen abgestimmt.

Denn die Streitparteien waren bei der ersten Verhandlung noch nicht im Gerichtssaal anwesend. Es herrschte bei den Parteienvertretern keine Einigkeit darüber, ob das günstig oder ungünstig ist. Möglicherweise wären die Vergleichsgespräche zu emotional geworden, meinte einer der Anwälte.

Eine Zeugin wurde von beiden Parteienvertretern angeboten. Der Klagsvertreter nannte ihren Vor- und Nachnamen. Die Reaktion des Beklagtenvertreters darauf sorgte für Heiterkeit im Gerichtssaal. Denn er sagte, er könne dem Gericht nun auch ihren Vornamen mitteilen.

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Vorarlberg
  • Rechtsstreit der Erben ums Sparbuch mit 152.000 Euro
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen