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Rechte unter sich: Nicht nur NPD - auch AfD bei FPÖ-Wahlparty

AfD gesellt sich zu den Gratulanten.
AfD gesellt sich zu den Gratulanten. ©Homepage AfD
Die Wiener Wahlparty der FPÖ hatte es offensichtlich in sich: Bilder lassen darauf schließen, dass nebst der rechtsextremen deutschen NPD auch die rechtspopulistische deutsche AfD ein Stelldichein gab.
NPD feiert mit der FPÖ

“Wir empfinden uns als ein Volk”, “deutsches Volk in Österreich und dem Altreich”, Wien als Hauptstadt des kommenden Reiches: Die Zitate des NPD-Landesverbandes Bayern nach dem Besuch bei der FPÖ-Wahlparty in Wien hatten es in sich. Doch wie sich nun herausstellt, gesellte sich zu der Partygesellschaft eine weitere rechte Partei aus Deutschland: Auch die AfD (Alternative für Deutschland) schickte eine Delegation. Nach dem innerparteilichen Putsch in der AfD – Gründer und Vordenker Bernd Lucke war entmachtet worden, er trat sogar aus der Partei aus – rückte die AfD unter der neuen Parteivorsitzenden Frauke Petry weit nach rechts. Völkisches Gedankengut, so Vorwürfe von Ex-AfD-Mitgliedern, die die Partei mit Lucke verließen, werde nun in der “Alternative” gepflegt.

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AfD will “preußischen Dienstethos”

Etwa von Björn Höcke, seines Zeichens Landeschef der AfD in Thüringen. Er träumt laut spiegel.de-Berichten bereits von einer neuen deutschen Elite “mit preußischem Dienstethos”, die “eine unzerstörbare, ehrliche, reine Vaterlandsliebe in sich” tragen müsse. In Reden spricht er von einer tausendjährigen Geschichte Deutschlands, die durch niedrige Geburtenraten und Masseneinwanderung bedroht sei.

“Unseren Bewegungen gehört die Zukunft”

In Wien nahmen nun die Bundesvorsitzenden der AfD-Nachwuchsorganisation “Junge Alternative” – diese gilt als rechte Kaderschmiede – auf Einladung der FPÖ an der Wahlparty teil. Es wurden, so die Junge Alternative, Glückwünsche überbracht. “Die FPÖ zeigt, wie es gemacht wird. Ein toller und jugendlicher Wahlkampf, viel Begeisterung und Herzblut. Ich freue mich, dass unsere Jugendorganisationen und Parteien ihre Kontakte intensivieren”, so Sven Tritschler, Bundesvorsitzender der jungen Alternative. Der zweite Bundesvorsitzende, Markus Frohnmaier, sekundiert: In Europa sei etwas in Bewegung. Wien – laut NPD ja zukünftige Reichshauptstadt – sei um einige Jahre voraus. “Unseren Bewegungen”, so Frohnmaier, “gehört die Zukunft”. Die AfD steht in deutschlandweiten Umfragen übrigens bei sieben Prozent, der Einzug in den Bundestag wäre der Partei damit allerdings sicher.

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