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Rechte und Pflichten in der Lehre

In der Lehre haben Lehrlinge nicht nur Rechte, sie übernehmen mit dem Start in die Arbeitswelt gleichzeitig auch einige Pflichten.
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Mit dem Schritt in die Arbeitswelt erlernen Lehrlinge während ihrer Ausbildung Praktisches und Theoretisches auf ihrem Berufsweg. Darüber hinaus richtet sich das Leben der Berufsanfänger auch nach Rechten und Pflichten aus. Diese zu kennen, erleichtert das Berufsleben ungemein

Arbeitsvertrag

Wenn eine Lehrstelle gefunden ist, muss als Nächstes ein Lehrvertrag abgeschlossen werden. Bei Lehrlingen unter 18 Jahren müssen die Eltern diesem zustimmen. Der Lehrvertrag regelt beispielsweise die Dauer der Lehrzeit. Er muss binnen drei Wochen nach Lehrbeginn bei der Lehrlingsstelle angemeldet werden. Der Lehrberechtigte muss den Lehrling über die Anmeldung informieren.

Kenntnis des Berufsbildes

Jugendliche sollten sich über das Berufsbild ihres Lehrberufs genau informieren. Nur so können sie sich sicher sein, während ihrer Lehrzeit alles im Betrieb zu lernen, was sie für die Lehrabschlussprüfung am Ende der Lehre benötigen. Im Berufsbild sind – nach Lehrjahren geordnet – all jene Fertigkeiten und Kenntnisse angeführt, die der Lehrbetrieb vermitteln sollte.

Ausbildungsverbund

Um auch spezialisierten Klein- und Mittelbetrieben die Ausbildung von Lehrlingen zu ermöglichen, können diese Betriebe, wenn sie den Lehrlingen nicht alle vorgeschriebenen Kenntnisse und Fähigkeiten lernen können, auch andere Betriebe und Einrichtungen für deine Ausbildung heranziehen.

Lehrlingsrechte

Lehrlinge haben Anspruch auf eine sogenannte Lehrlingsentschädigung inklusive Weihnachts- und Urlaubsgeld sowie auf Urlaub und auf Freistellung für den Berufsschulbesuch. Wenn die Internatskosten höher sind als die Lehrlingsentschädigung, muss der/die Lehrberechtigte die Mehrkosten übernehmen. In manchen Kollektivverträgen ist die vollständige Übernahme geregelt. Der Betrieb muss außerdem alle notwendigen Arbeitsmaterialien bereitstellen.

Lehrlingspflichten

Der Lehrling muss sich im Gegenzug bemühen, alle notwendigen Fertigkeiten und Kenntnisse zu erwerben, die für den Lehrberuf notwendig sind. Der regelmäßige Besuch der Berufsschule ist ebenfalls verpflichtend. Die Berufsschule vermittelt den Schülern theoretisches Wissen zu den erlernten praktischen Fertigkeiten. Zu den Lehrlingspflichten zählt es, den Lehrberechtigten zu verständigen, wenn er einmal verhindert sein sollte. Die Lehrlinge müssen den Arbeitgeber sofort informieren, wenn sie krank sind.

Kündigung während der Lehre

Während der Probezeit – diese dauert in der Regel drei Monate – können sowohl Betrieb als auch Lehrling das Ausbildungsverhältnis jederzeit ohne Angaben von Gründen auflösen. Wenn ein noch minderjähriger Lehrling den Lehrvertrag während der Probezeit auflösen möchte, braucht er die Zustimmung der Eltern. Wenn der Lehrling seine Pflichten schwerwiegend vernachlässigt, kann dies auch zur vorzeitigen Auflösung des Lehrverhältnisses führen.

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