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Rechnungshof prüfte Käranlage

Der jetzt vorliegende Bericht des Rechnungshofes zieht einen vorläufigen Schlußstrich unter jahrelange Ungereimtheiten und Kontroversen. [20.9.99]

In der Kläranlage Feldkirch-Meiningen ist durch die verspätete Vorlage einer Studie zum längerfristigen Planungsbedarf zwar kein unmittelbarer Schaden entstand, der Rechnungshof beurteilt dieses Versäumnis des damaligen Obmannes Christoph Salzmann aber als “kritisch”.

Die Vorgeschichte im Telegrammstil: Ein praktisch toter Ehbach im Herbst 1997 war das Ende einer langen Kette von Versäumnissen und brachte den Stein ins Rollen: Der Rankweiler Bürgermeister LAbg. Hans Kohler zichtigte im November 1997 den Obmann des “eklatanten Fehlverhaltens im Management”.

Denn bereits 1995 wurde in einer Studie attestiert, daß die biologische Abbauleistung der ARA an die steigende organische Abwasserfracht angepaßt werden sollte – vor allem auf Grund höherer Schmutzfrachten einiger industrieller Großeinleiter.

Salzmann hat die Obmannfunktion Anfang 1998 zurückgelegt, die Gemeinden des Abwasserverbandes riefen bald danach den Rechnungshof an. Dieser möge klären, ob durch die verspätete Vorlage des Gutachtens, das Unterbleiben von aufsichtsbehördlichen Weisungen und das Verhalten des beauftragten Gutachters den Mitgliedsgemeinden ein Schaden entstanden sei.

Lesen Sie mehr dazu in den “VN” am Dienstag.

Von Marianne Mathis

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(Bild: VN)

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