Rebellen töten im Kongo mehr als 500 Menschen

In der Demokratischen Republik Kongo haben Rebellen der aus Uganda kommenden Lord's Resistance Army (LRA) nach UN-Angaben in den vergangenen Monaten mehr als 500 Menschen getötet.

Mindestens 537 Menschen seien seit September getötet worden, teilte das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR am Dienstag in Genf mit. Mehr als 400 weitere seien entführt worden.

“Wir sind zunehmend besorgt über die humanitäre Situation und die anhaltenden Angriffe der LRA auf die Zivilbevölkerung.” Seit Wiederausbruch der Kämpfe zwischen Armee und Rebellen im Nordosten Kongos im September sind den Angaben zufolge mehr als 100.000 Menschen auf der Flucht.

Die LRA ist seit Jahren im Grenzgebiet der Demokratischen Republik Kongo und Ugandas aktiv. Rebellenchef Joseph Kony wird per Haftbefehl vom Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag gesucht.

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